NACHI
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Das einreihige Kegelrollenlager 32307 J von NACHI mit den Maßen 35x80x32,75 mm nimmt hohe Radial- und einseitige Axialkräfte auf.
Das Kegelrollenlager 32307 J ist ein zerlegbares Wälzlager in Standardausführung, bestehend aus Innenring mit Rollensatz sowie separatem Außenring. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 32,75 mm eignet sich dieses Lager für mechanische Konstruktionen mit kombinierten Beanspruchungen. Der Hersteller NACHI fertigt die Ausführung mit einem Stahlblechkäfig, der die Kegelrollen führt. Durch die getrennte Bauform gelingt die Montage beider Lagerringe schrittweise und strukturiert.
Konstrukteure setzen das Kegelrollenlager 32307 J vor allem dort ein, wo hohe Radialkräfte gleichzeitig mit Axialkräften aus einer Richtung auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wellenlagerungen und rotierenden Lagereinheiten im allgemeinen Maschinenbau. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, werden sie üblicherweise paarweise spiegelbildlich angestellt. Das ermöglicht eine spielfreie oder gezielt vorgespannte Lagerung unter wechselnden Betriebsbedingungen.
Für den fachgerechten Betrieb kommt es auf die mechanische und thermische Auslegung an. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper stabil auf Abstand und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen im industriellen Serieneinsatz voll ab. Achten Sie beim Einbau auf eine fachgerechte Schmiermittelzufuhr und stellen Sie das Axialspiel über den Außenring passend zu Ihrer Wellenkonstruktion ein.
Mit 35 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 32,75 mm Gesamtbreite weist das Lager genormte metrische Abmessungen auf. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf Wellen, die auf diese Baugröße abgestimmt sind.
Dieses einreihige Lager nimmt hohe Radialbelastungen sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Durch die schräg gestellten kegeligen Rollen entsteht bei Radiallast eine innere Axialkraftkomponente. Um wechselnde oder zweiseitige Axiallasten aufzunehmen, wird das Lager üblicherweise mit einem zweiten Kegelrollenlager gegeneinander montiert.
Der zulässige Temperaturbereich des Lagers liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Stahlkomponenten und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den praktischen Einsatz sollten Schmierstoffe gewählt werden, deren thermischer Einsatzbereich mit diesen Betriebstemperaturen übereinstimmt.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0/PN entspricht der Normtoleranz für Standardwälzlager, die im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen, die keine speziellen Hochgenauigkeitsanforderungen an Rundlauf oder Geräuschverhalten erfordern.
Der Außenring lässt sich vollständig vom Innenring samt Rollenkranz trennen. Diese offene Bauart vereinfacht die Montage in getrennten Arbeitsgängen, da Außenring und Innenring unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montiert werden können. Zudem erleichtert sie die exakte Einstellung des Lagerspiels beim Einbau.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Kegelrollen. Er weist ein geringes Eigengewicht auf und ist auf die mechanischen Belastungen im angegebenen Temperaturbereich bis +120 Grad ausgelegt. Dadurch unterstützt das Bauteil den ruhigen Lauf im Maschinen- und Anlagenbau.
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