FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 5,26 € | 99,90 € |
| 30 | 10,51 € | 94,65 € |
Dank der kegelstumpfförmigen Rollen überträgt die Konstruktion gleichzeitig hohe radiale und einseitig axiale Kräfte. Das zerlegbare Lager ermöglicht es, den Innenring samt Rollenkranz getrennt vom Außenring einzubauen. Diese Bauart erleichtert die Montage sowie die Wartung bei komplexeren Lagerungsanordnungen.
Die Konstruktion eignet sich für Lagerungsstellen, bei denen hohe Radial- und Axialkräfte gleichzeitig auf eine Welle wirken. Da einreihige Kegelrollenlager Axiallasten bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, werden sie üblicherweise spiegelbildlich mit einem zweiten Lager angestellt. Dadurch lässt sich die Wellenlagerung spielfrei oder mit definierter Vorspannung betreiben, was eine geführte Wellenpositionierung unterstützt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Laufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Kegelrollen untereinander. Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich deckt typische thermische Anforderungen im industriellen Betrieb ab. Bei dieser offenen Bauform werden Schmierstoff und externe Gehäusedichtung individuell auf die jeweiligen Umgebungsbedingungen abgestimmt.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Gesamtbreite von 32,75 mm weist das Lager genormte metrische Abmessungen auf. Diese Maße ermöglichen den Einbau in standardisierte Gehäuse sowie auf entsprechende Wellensitze.
Aufgrund der geneigten Laufbahnen nimmt die Konstruktion gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axialkräfte in einer Richtung auf. Zur Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen erfolgt der Einbau üblicherweise im Verbund mit einem zweiten Kegelrollenlager in O- oder X-Anordnung auf derselben Welle.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behalten Lagerringe, Kegelrollen und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität, sofern der gewählte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Konstruktionsbedingt bilden Innenring, Käfig und Wälzkörpersatz eine Einheit, während der Außenring separat abnehmbar ist. Durch diese Trennung lassen sich die Komponenten nacheinander auf die Welle und in das Gehäuse montieren, was den Einbauaufwand verringert.
Ohne integrierte Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffwahl flexibel anhand von Drehzahl und Betriebsbedingungen. Eine externe Gehäusedichtung dient dem Schutz der Laufbahnen vor eindringendem Schmutz sowie Feuchtigkeit und verhindert das Austreten des Schmiermittels.
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