NACHI
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Das einreihige Kegelrollenlager 32211 J von NACHI nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und besitzt die Abmessungen 55x100x26,75 mm.
Das Kegelrollenlager 32211 J ist ein offenes, einreihiges Rollenlager des Herstellers NACHI in metrischer Standardausführung. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 26,75 mm führt dieses Wälzlager schwere Wellen. Durch die kegelig angeordneten Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Das Bauteil entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und eignet sich für industrielle Getriebe- sowie Maschinenlagerungen.
Einsatzbereiche für das Kegelrollenlager 32211 J finden sich vor allem dort, wo hohe Radialbelastungen mit einseitigen Axialkräften zusammentreffen. Häufige Anwendungen liegen im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Achsantrieben. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau im Verbund mit einem spiegelbildlich angestellten Gegenlager.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält mechanischen Beanspruchungen im laufenden Betrieb stand. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt, wodurch es für viele Standardbetriebsbedingungen im industriellen Umfeld infrage kommt. Weil Innenring mit Rollensatz und Außenring voneinander getrennt montiert werden können, lässt sich der Einbau im Gehäuse und auf der Welle zeitsparend durchführen.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Gesamtbreite von 26,75 mm entspricht das Lager standardisierten metrischen Maßen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen, die für die Baureihe 32211 ausgelegt sind.
Die Geometrie der kegeligen Rollen und Laufbahnen ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von hohen Radialkräften und einseitig wirkenden Axialkräften. Für zweiseitige Axialbelastungen müssen Sie zwei Lager dieser Bauart spiegelbildlich gegeneinander anstellen, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -30 bis +120 Grad. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Dauerbetrieb sind neben den Lagerringen auch die Eigenschaften des verwendeten Schmierstoffs sowie die Betriebsbedingungen vor Ort.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager. Diese Klasse legt die zulässigen Abweichungen für Maße, Form und Laufgenauigkeit fest und deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollständig ab.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine Einheit, während der Außenring bordlos ist. Dadurch können Sie beide Komponenten separat auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung montieren und anschließend zusammenführen.
Der Stahlblechkäfig hält die kegelförmigen Rollen in gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Dadurch trägt er zu einer stabilen Führung im Rollensatz bei und hält Beanspruchungen im vorgegebenen Temperaturbereich stand.
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