NACHI
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Das Kegelrollenlager 32040 von NACHI nimmt hohe Radial- und Axialkräfte bei Abmessungen von 200x310x70 mm im industriellen Einsatz auf.
Das Kegelrollenlager 32040 ist ein einreihiges Radial-Rollenlager für kombinierte Belastungen in Getrieben und Industrieanlagen. Durch die kegelig ausgeführten Rollen leitet dieses Wälzlager gleichzeitig wirkende Radial- und Axialkräfte kontrolliert ab. Als komplettes Lager besteht die Einheit aus einem Innenring mit geführtem Rollenkranz und einem separaten Außenring. Gefertigt von NACHI in Normaltoleranz P0 (ABEC 1), eignet sich diese Standardausführung für den Austausch in vielfältigen Maschinenkonstruktionen.
Dieses Kegelrollenlager kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn hohe Radialkräfte mit einseitig wirkenden Axiallasten zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Getriebeeinheiten und mechanischen Antrieben des allgemeinen Maschinenbaus. Da einreihige Rollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur aus einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise in Gegenanstellung. Die Linienberührung der Kegelrollen bietet eine ausgeprägte radiale Steifigkeit, was maßgeblich zu einer stabilen Führung beanspruchter Wellen beiträgt.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Innenringlaufbahn und hält den Schmierstoffdurchsatz zuverlässig aufrecht. Das Lager deckt einen spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Die zerlegbare Bauweise erleichtert zudem die Montage: Außenring und Innenringbaugruppe lassen sich unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Das gezielte Einstellen des Lagerspiels beim Zusammenbau ermöglicht eine passende Abstimmung auf die thermischen Betriebsbedingungen.
Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Gesamtbreite von 70 mm entspricht das Lager der metrischen Normreihe. Diese Abmessungen ermöglichen den direkten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Bauartbedingt nimmt ein einreihiges Kegelrollenlager axiale Lasten ausschließlich aus einer Richtung auf. Bei rein radialer Belastung entsteht konstruktionsbedingt eine interne Axialkraft. Deshalb werden solche Lager in der Praxis meist paarweise spiegelbildlich montiert, um Führungskräfte in beide Axialrichtungen aufzunehmen.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper und Laufbahnen ihre Maßhaltigkeit, wodurch sich das Lager sowohl für den Normalbetrieb in Werkshallen als auch für mäßig erwärmte Getriebegehäuse eignet.
Durch die präzise Führung trennt der Stahlblechkäfig die kegeligen Rollen und verhindert ein gegenseitiges Berühren während der Rotation. Er unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung auf alle Wälzkörper, hält mechanischen Vibrationen stand und lässt ausreichend Freiraum für die Zirkulation des Schmierstoffs.
Die Angabe P0 beziehungsweise ABEC 1 steht für die genormte Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern. Sie legt fest, welche Maß-, Form- und Rundlaufabweichungen für Innen- und Außenring zulässig sind. Im regulären Maschinenbau deckt diese Genauigkeitsklasse die üblichen Anforderungen an Passung und Laufruhe ab.
Aufgrund des konischen Rollensatzes lässt sich der Außenring mühelos von der Innenringbaugruppe trennen. Diese modulare Konstruktion vereinfacht die Montage ungemein, weil beide Ringe unabhängig voneinander eingepresst werden können. Auch nachfolgende Wartungsarbeiten und Sichtprüfungen der Laufbahnen lassen sich so wesentlich schneller durchführen.
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