NKE
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Das Kegelrollenlager 33214 von NKE Steyr (70x125x41 mm) nimmt kombinierte radiale und axiale Kräfte bei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius auf.
Das Kegelrollenlager 33214 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung für den industriellen Einsatz. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 41 mm führt dieses Bauteil Wellen unter hohen Belastungen. Die kegelige Anordnung der Wälzkörper ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Radialkräften und einseitig wirkenden Axialkräften. Das komplette Lager verfügt über die Normgenauigkeit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Kegelrollenlager 33214 kommt vor allem in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig hohe radiale und einseitige axiale Kräfte wirken. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau meist paarweise im Verbund mit einem zweiten Lager in X- oder O-Anordnung. Diese Konfiguration verleiht Wellenführungen eine hohe Steifigkeit und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf unter Last.
Da Kegelrollenlager zerlegbar aufgebaut sind, lässt sich der Außenring getrennt vom Innenring mit dem Rollenkranz montieren. Diese Eigenschaft erleichtert den Einbau und spätere Kontrollen im Gehäuse. Das Lagerspiel stellen Sie erst bei der Montage durch das gezielte Anstellen gegen das Gegenlager ein. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen im Wälzkörpersatz und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Gesamtbreite von 41 mm. Diese metrischen Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Gleichen Sie die Anschlussmaße vor dem Einbau mit Ihrer Konstruktionszeichnung ab.
Als einreihiges Rollenlager nimmt diese Bauform gleichzeitig hohe radiale Lasten sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Für die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen ist die spiegelbildliche Anstellung eines zweiten Kegelrollenlagers erforderlich, was eine spielfreie oder gezielt vorgespannte Lagerung der Welle ermöglicht.
Diese Angabe kennzeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen der Laufringe. Für reguläre Industrieanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe eine bewährte Passgenauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten die Ringe und Kegelrollen ihre Formstabilität. Wählen Sie für einen störungsfreien Dauerbetrieb ein Schmiermittel, dessen Viskosität und Spezifikation die vorgesehenen Betriebstemperaturen abdeckt.
Ein Käfig aus Stahlblech sorgt für eine gleichmäßige Führung der Kegelrollen auf der Innenringlaufbahn. Er verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander und verringert dadurch Reibung sowie Geräuschentwicklung. Das Material ist widerstandsfähig gegenüber Schmierfetten, Ölen und mechanischen Stoßbelastungen.
Im Gegensatz zu Rillenkugellagern ist das Betriebsspiel bei einreihigen Kegelrollenlagern nicht werkseitig vorgegeben. Die axiale Lagerluft stellen Sie erst bei der Montage durch das axiale Verschieben der Ringe zueinander ein, beispielsweise über Wellenmuttern, Distanzscheiben oder verstellbare Gehäusedeckel.
NKE AUSTRIA GmbH
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