NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,40 € | 7,67 € |
| 50 | 0,81 € | 7,26 € |
| 100 | 1,21 € | 6,86 € |
Der Innenring IR32X40X36 dient als feinbearbeitete Gegenlaufbahn mit den Maßen 32x40x36 mm für Wälzkörper, wenn Wellen nicht direkt geschliffen werden.
Der Innenring IR32X40X36 stellt eine sauber bearbeitete Laufbahn für Wälzlagerungen zur Verfügung, bei denen die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Das Bauteil stammt von NKE Steyr und weist einen Innendurchmesser von 32 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Mit seiner zylindrischen Form schafft dieses Wälzlager-Zubehör eine verschleißfeste Kontaktfläche für Nadelkränze oder Nadellager. So lassen sich funktionale Lageranordnungen auch auf unbearbeiteten Wellenoberflächen realisieren.
Der Innenring IR32X40X36 gelangt primär dort zur Anwendung, wo Wellen aus fertigungstechnischen Gründen nicht unmittelbar als Laufbahn geschliffen werden können. In Kombination mit passenden Nadellagern übernimmt der Ring die direkte Wälzkörperführung. Durch die Baubreite von 36 mm bietet der Ring zudem ausreichend Fläche, um axiale Verschiebungen der Welle auszugleichen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerstellen, bei denen kompakte Abmessungen und eine hohe radiale Tragfähigkeit gefordert sind.
Dieser Innenring besitzt feinbearbeitete Laufbahnen sowie abgeflachte Stirnseiten, was das Ansetzen im Lagersitz erleichtert und Kantenbeschädigungen vorbeugt. Da die Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, steht eine unterbrechungsfreie zylindrische Mantelfläche zur Verfügung. Dies ist vorteilhaft, wenn Schmierstoffe ausschließlich über das umgebende Gehäuse zugeführt werden. Weil die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei dynamisch beanspruchten Radialwellendichtringen eine sorgfältige Abstimmung der Dichtpartner.
Das metrische Bauteil besitzt eine Bohrung von 32 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm und eine Gesamtbreite von 36 mm. Durch diesen Querschnitt fungiert der Ring als standardisierte Laufbahn für radiale Wälzkörper. Vor dem Einbau sind der Wellendurchmesser und die zur Verfügung stehende Einbaubreite in der Konstruktion abzugleichen.
Nadellager erfordern präzise feinbearbeitete Gegenlaufflächen, um radiale Kräfte verschleißarm zu übertragen. Wenn eine Welle aus Kostengründen oder aufgrund des Grundwerkstoffs nicht entsprechend geschliffen werden kann, ersetzt der Innenring die Wellenlaufbahn. Dadurch entfällt eine aufwendige Nachbearbeitung der Welle, während die Wälzkörper auf einer passgenauen Bahn abrollen.
Modelle ohne Schmierbohrung verfügen über eine vollständig geschlossene Mantelfläche ohne Unterbrechung. Diese Bauweise wird gewählt, wenn die Schmierstoffzufuhr nicht durch das Welleninnere erfolgt, sondern über das Gehäuse oder das umliegende Lager. Gleichzeitig verringert der Verzicht auf Bohrungen eventuelle Spannungskonzentrationen im Ring und bietet Dichtelementen eine durchgehende Kontaktfläche.
Ein Schleifprozess kann mikroskopische Riefen mit einer gewissen Förderwirkung hinterlassen. Läuft eine berührende Dichtlippe, etwa eines Radial-Wellendichtrings, auf einer nicht drallfrei geschliffenen Fläche, kann unter Umständen Schmierstoff gefördert werden oder Feuchtigkeit eindringen. Für den reinen Wälzkörperkontakt von Nadelrollen ist diese Ausführung technisch unbedenklich.
Die Montage erfolgt üblicherweise mit festem Sitz auf dem zylindrischen Wellenzapfen, damit sich der Ring im Betrieb nicht relativ zur Welle verdreht. Die abgeflachten Stirnseiten und Übergangskanten erleichtern das Ansetzen an Lagersitzen und Anschlagschultern. Bei der Montage ist auf einen sauberen axialen Anschlag ohne Verkanten des Bauteils zu achten.
Der Ring selbst besitzt keine integrierte Schmiermittelreserve. Die Schmierung richtet sich daher nach dem darüber montierten Lager sowie den jeweiligen Betriebsbedingungen. Es lassen sich sowohl Schmierfett als auch Schmieröl verwenden. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung über die Lagerumgebung beugt direktem Metallkontakt zwischen Wälzkörpern und der feinbearbeiteten Lauffläche vor.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint