NKE
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Der Innenring IR260X285X60 von NKE Steyr dient mit den Maßen 260x285x60 mm als feinbearbeitete Laufbahn für Nadellagerungen.
Der Innenring IR260X285X60 bildet die Gegenlauffläche für Nadelkränze oder Nadellager, wenn die Welle selbst nicht als Lauffläche genutzt werden kann. NKE Steyr fertigt diesen Ring mit einem Innendurchmesser von 260 mm, einem Außendurchmesser von 285 mm und einer Breite von 60 mm. Durch die feinbearbeitete Laufbahn und abgeflachte Stirnseiten fügt sich das Bauteil passgenau in die Lagerstelle ein. Der metrische Innenring kommt dort zum Einsatz, wo kompakte radiale Abmessungen bei großem Wellendurchmesser gefordert sind.
Dieser Innenring findet Verwendung, wenn die Wellenoberfläche konstruktiv nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn bearbeitet werden kann. In Kombination mit passenden Nadelhülsen oder Nadelkränzen stellt das Bauteil die geforderte Laufbahnqualität her. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit 260 mm Wellendurchmesser, die eine separate Lauffläche benötigen. Die breite Ausführung von 60 mm erlaubt zudem eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse, wie sie bei thermischen Längenänderungen in Loslagerpositionen auftritt.
Dieses Modell wird ohne Schmierbohrung gefertigt, wodurch der Schmierstoff über das umgebende Gehäuse oder axial über die Stirnseiten zugeführt werden muss. Zudem ist die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen, was bei der Kombination mit Wellendichtringen beachtet werden sollte. Für reine Laufbahnen von Nadelrollen bietet die feinbearbeitete Oberfläche eine gleichmäßige Abrollfläche für die Wälzkörper. Vor dem Fügen sollten die Anschlussmaße der Welle sorgfältig abgestimmt werden, um einen festen Sitz des 260 mm Innenrings zu erzielen und Relativbewegungen auf dem Wellenzapfen im Betrieb zu vermeiden.
Der Innenring IR260X285X60 weist eine Bohrung von 260 mm, einen Außendurchmesser von 285 mm sowie eine Breite von 60 mm auf. NKE Steyr fertigt diesen Ring nach metrischen Maßen. Diese Abmessungen bestimmen die notwendige Wellenpassung und den benötigten Bauraum für den darüber laufenden Nadelkranz.
Ein Innenring wird auf die Welle geschoben, wenn diese nicht gehärtet oder feingeschliffen werden kann. Er fungiert als gehärtete Lauffläche für die Nadelrollen des Lagers. Dadurch sparen Anwender den Aufwand, die gesamte Maschinenwelle thermisch zu behandeln und auf Wälzlagerqualität zu schleifen.
Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr nicht radial durch den Ring selbst. Schmierfett oder Schmieröl muss stattdessen seitlich über die Stirnseiten oder über das umgebende Lagergehäuse eingebracht werden. Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung der Wälzkörper vor Inbetriebnahme.
Ein nicht drallfreier Schliff kann bei rotierender Welle eine leichte Förderwirkung auf Flüssigkeiten entfalten. Läuft eine berührende Dichtlippe direkt auf dem Ring, kann dies bei schnellen Drehbewegungen den Schmierstoffaustritt oder Schmutzeintritt begünstigen. Für den Einsatz als reine Rollenlaufbahn hat diese Eigenschaft dagegen keine negativen Auswirkungen.
Die feinbearbeitete Laufbahn sorgt für eine geringe Reibung und ein gleichmäßiges Abrollen der Nadeln. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern die Montage des Rings auf der Welle sowie das Zusammenfügen mit weiteren Bauteilen. Gleichzeitig reduzieren saubere Kanten das Beschädigungsrisiko bei axialen Anlaufbewegungen benachbarter Komponenten.
Die Breite von 60 mm erlaubt es dem Nadelrollensatz, bei thermischer Längenausdehnung der Welle axial auf der zylindrischen Laufbahn zu wandern. Das Bauteil eignet sich damit für Loslageranordnungen, bei denen Längenänderungen der Konstruktion ausgeglichen werden müssen, ohne axiale Zwangskräfte im Lagersitz zu erzeugen.
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