NKE
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Der Innenring IR200X220X50 von NKE Steyr dient mit 200 mm Bohrung als gehärtete Laufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR200X220X50 stellt eine passgenaue Laufbahn für Nadelkränze oder Nadellager bereit, wenn sich die Welle konstruktionsbedingt nicht direkt härten und schleifen lässt. Das Bauteil von NKE Steyr weist einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 220 mm sowie eine Breite von 50 mm auf. Durch die standardisierten metrischen Abmessungen lässt sich diese Komponente direkt in bestehende Baugruppen integrieren.
Typische Einsatzbereiche finden sich bei nadelgelagerten Konstruktionen, bei denen Wellen aus ungehärtetem Stahl gefertigt sind. Der Ring schafft auf der zylindrischen Welle eine belastbare Gegenlauffläche für den Wälzkörpersatz. Mit seiner Breite von 50 mm nimmt der Innenring IR200X220X50 axiale Wellenverschiebungen auf, wie sie bei thermischer Längenausdehnung in Loslageranordnungen auftreten. Zudem eignet sich der Außenmantel als Gegenlauffläche für berührende Dichtlippen.
Diese Ausführung verfügt über eine feinbearbeitete Mantelfläche mit abgeflachten Stirnseiten, die das axiale Fügen im Lagersitz erleichtert. Da der Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung der Wälzkörper extern über das Gehäuse oder benachbarte Bauteile. Die nicht drallfrei geschliffene Oberfläche erfordert bei Kombination mit berührenden Wellendichtringen eine abgestimmte Ausrichtung, um unerwünschten Schmiermitteltransport entlang der Dichtkante zu vermeiden.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 200 mm, einen Außendurchmesser von 220 mm und eine Gesamtbreite von 50 mm. Die Wandstärke von 10 mm stellt einen tragfähigen Grundkörper für die Führung der Nadelrollen dar.
Nadelkränze benötigen gehärtete und feingeschliffene Gegenflächen. Kann eine Welle fertigungstechnisch nicht entsprechend vergütet werden, übernimmt der Innenring diese Funktion und schützt den Wellenwerkstoff vor direktem Rollverschleiß.
Dieser Innenring besitzt keine eigene Schmierbohrung. Schmierfett oder Schmieröl muss der Lagerstelle daher von außen, etwa über das Lagergehäuse oder seitlich angeordnete Schmierkanäle, direkt dem Wälzkörpersatz zugeführt werden.
Die Stirnseiten des Rings sind mit definierten Fasen versehen und gezielt abgeflacht. Diese Geometrie schützt Dichtungen beim Aufschieben vor Beschädigungen und erleichtert die zentrierte Montage auf dem zylindrischen Wellensitz.
Da die Laufbahn nicht drallfrei geschliffen ist, kann bei hohen Drehzahlen eine minimale Förderwirkung entlang der Dichtlippe entstehen. Dichtelemente sollten daher passend zur vorherrschenden Drehrichtung und dem gewählten Schmierstoff ausgewählt werden.
NKE AUSTRIA GmbH
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