NTN
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| 35 | 3,52 € | 31,63 € |
Der Innenring 1R70X80X54 von NTN Nadellager bietet mit 70x80x54 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für kompakte Nadellagerungen ohne integrierte Schmierbohrung.
Der Innenring 1R70X80X54 kommt zum Einsatz, wenn eine Welle nicht als gehärtete und geschliffene Lauffläche für Nadelkränze oder Nadellager dienen kann. Das metrische Bauteil von NTN Nadellager stellt mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 54 mm die passende Gegenfläche für die Wälzkörper bereit. Der Ring schützt die Wellenoberfläche vor direktem mechanischem Verschleiß und bildet eine definierte Lauffläche.
Dieser Innenring fungiert als Laufbahn für Nadelrollen auf ungehärteten Wellen. Mit einer Breite von 54 mm deckt der Ring breite Nadelkränze ab oder lässt größere axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zu. Konstruktionen mit Loslagerfunktion nutzen diese Ausführung, da axiale Längenänderungen reibungsarm direkt auf der Mantelfläche ausgeglichen werden können.
Die feinbearbeitete Lauffläche vermindert Reibung und unterstützt den Aufbau eines Schmierfilms zwischen Wälzkörpern und Ring. Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse oder direkt von der Stirnseite. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Für den reinen Wälzkörperkontakt ist dies Standard, für aufliegende Dichtlippen sollte der Schleifdrall jedoch berücksichtigt werden.
Der Innenring stellt eine gehärtete und präzise Laufbahn für Nadellager bereit, wenn die Maschinenwelle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Dadurch wälzen die Nadelrollen auf einer definierten Gegenfläche ab, was dazu beiträgt, Verschleiß an der Welle zu verringern.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 54 mm. Die Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einsatz auf entsprechenden Wellensitzen in metrischen Nadellager-Anordnungen.
Da der Ring keine Schmierbohrung besitzt, muss der Schmierstoff von außen, über das Lagergehäuse oder seitlich über den Nadelkranz zugeführt werden. Bei der Wartung und Montage ist daher darauf zu achten, dass Öl oder Fett ungehindert an die Laufbahn gelangen kann.
Fertigungsbedingt weist die Oberfläche eine leichte Drallstruktur auf. Für den Kontakt mit Wälzkörpern ist dies vollkommen üblich. Sollte die Fläche zusätzlich als Dichtungsanlauffläche für berührende Dichtlippen genutzt werden, kann ein vorhandener Drall allerdings Einfluss auf das Dichtverhalten nehmen.
Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das plane Anlegen an Wellenschultern, Sicherungsringen oder Distanzhülsen. Sie tragen dazu bei, Verkantungen während der Montage zu vermeiden, und ermöglichen eine genaue axiale Ausrichtung des Rings im Maschinengehäuse.
Die Feinbearbeitung reduziert die Oberflächenrauheit in der Kontaktzone der Wälzkörper. Dies senkt den Reibungswiderstand im Betrieb, begünstigt die Bildung eines geschlossenen Schmierfilms und unterstützt einen ruhigen sowie vibrationsarmen Lauf der gesamten Lagerung.