NKE
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Der Innenring IR85X100X35 von NKE Steyr dient mit den Maßen 85x100x35 mm als präzise Laufbahn für Nadellager ohne eigene Wellenlaufbahn.
Mit dem Innenring IR85X100X35 erhalten Sie eine maßgenaue Laufbahnkomponente für Nadellagerungen, bei denen die Welle nicht als Wälzkörperlaufbahn ausgeführt werden kann. Das metrische Bauteil besitzt eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 35 mm. NKE Steyr fertigt diesen Ring für industrielle Anwendungen, bei denen kompakte Baumaße mit hoher Belastbarkeit gefordert sind. Der Ring bildet die Gegenlauffläche für Nadelkränze oder Nadelhülsen und unterstützt einen reibungsarmen Lauf.
Dieser Innenring eignet sich für Nadellagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen die vorhandene Welle nicht direkt als Laufbahn bearbeitet ist. Er stellt eine präzise bearbeitete Gegenfläche für die Wälzkörper bereit, sodass Wellenwerkstoffe vor direktem Verschleiß durch die Wälzkörper geschützt bleiben.
Durch die Baubreite von 35 mm lässt sich die Komponente zudem nutzen, um axiale Relativbewegungen der Welle gegenüber dem Gehäuse auszugleichen. Die feinbearbeitete Mantelfläche dient dabei bei Bedarf auch als Gegenlauffläche für berührende Dichtringe.
Der Innenring IR85X100X35 ist ohne Schmierbohrung ausgeführt, weshalb die Schmierstoffzufuhr im Gehäuse über die umgebende Konstruktion oder benachbarte Bauteile erfolgen muss. Seine Laufbahn ist feinbearbeitet, während abgeflachte Stirnseiten das Fügen erleichtern und Beschädigungen an Dichtlippen beim Aufschieben vermeiden helfen.
Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei der Kombination mit Radial-Wellendichtringen eine Prüfung der Gegenlauffläche. Bei der Konstruktion müssen die Abmessungen von 85 mm innen und 100 mm außen passend zur gewählten Nadelkranz-Kombination abgestimmt werden.
Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 35 mm. Diese metrischen Abmessungen definieren den passenden Wellendurchmesser sowie den Laufbahndurchmesser für den kombinierten Nadelkranz oder das Nadellager. Die Maße ermöglichen einen gezielten Austausch bei Instandsetzungsarbeiten.
Ein Innenring kommt zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet und geschliffen werden kann, um direkt als Wälzkörperlaufbahn zu dienen. Das Bauteil schützt das Wellenmaterial vor partiellem Einlaufen und stellt die für Nadellager erforderliche Oberflächengüte bereit, ohne dass die gesamte Welle aufwendig wärmebehandelt werden muss.
Da dieser Innenring ohne eigene Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl extern über das Gehäuse oder die umliegende Lagerkonstruktion. Das Schmiermittel gelangt somit von außen oder seitlich direkt zwischen den Nadelkranz und die feinbearbeitete Lauffläche des Rings.
Die abgeflachten Stirnseiten und stirnseitigen Kantenabschrägungen erleichtern das Aufschieben des Innenrings auf die Welle und das Einführen in die Nadelrolle. Zudem mindern sie das Risiko, dass berührende Dichtlippen beim Zusammenbau der Baugruppe an scharfen Kanten beschädigt oder umgeknickt werden.
Diese Angabe bezieht sich auf das Fertigungsverfahren der Schleifbearbeitung. Bei dynamischen Dichtsystemen wie Radial-Wellendichtringen kann ein Schleifdrall unter Umständen Schmierstoff in eine Förderrichtung leiten. Sofern Dichtlippen direkt auf der Ringoberfläche laufen, sollte die Eignung für das jeweilige Dichtkonzept in der Konstruktion berücksichtigt werden.
Mit einer Breite von 35 mm erlaubt der Ring eine gewisse axiale Relativbewegung der Welle gegenüber dem Nadellager. Dies ist vor allem bei Loslageranordnungen nützlich, bei denen betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle kompensiert werden müssen, ohne dass unzulässige axiale Zwangskräfte auf das Wälzlager wirken.
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