ZEN
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Der Innenring IR95X105X26 von ZEN dient mit 95 mm Bohrung und 105 mm Außendurchmesser als feinbearbeitete Laufbahn für Nadellagerungen.
Der Innenring IR95X105X26 von ZEN stellt eine feinbearbeitete Lauffläche für Nadelkränze oder Nadellager bereit, wenn sich die Welle konstruktiv nicht als Wälzkörperlaufbahn schleifen lässt. Das metrische Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 105 mm sowie eine Breite von 26 mm. Mit seiner feinbearbeiteten Laufbahn unterstützt dieses Wälzlager-Zubehör den Lauf der Wälzkörper bei zugleich kompakter Bauweise im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Bauteil kommt zum Einsatz, wenn ein Nadellager auf einer ungehärteten oder weichen Welle montiert wird. Statt die gesamte Welle aufwendig zu bearbeiten, übernimmt der Innenring IR95X105X26 die Funktion der inneren Kontaktfläche. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern dabei das axiale Fügen und Anstellen gegen Anschläge. In Kombination mit passenden Nadelkränzen oder Nadelbüchsen entstehen so belastbare Lagerstellen für radiale Kräfte.
Bei der Variante IR95X105X26 handelt es sich um eine Ausführung ohne Schmierbohrung. Die Schmiermittelzufuhr muss konstruktiv über das Außengehäuse oder von der Stirnseite her erfolgen. Da die Außenfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich dieser Ring vorrangig als Wälzkörperlaufbahn und weniger als direkte Gegenlauffläche für Radial-Wellendichtringe mit dynamischer Dichtlippe. Prüfen Sie vorab die Einbaumaße der Welle auf Übereinstimmung mit dem Bohrungsmaß von 95 mm.
Der Innenring weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 105 mm und eine Gesamtbreite von 26 mm auf. Mit diesen metrischen Abmessungen passt der Ring zu entsprechenden Nadelkränzen und Lagerbaugruppen mit 105 mm Innendurchmesser des Rollensatzes.
Nadellager laufen im Idealfall direkt auf einer geschliffenen Wellenoberfläche. Lässt sich die Welle fertigungstechnisch nicht entsprechend bearbeiten, übernimmt der Innenring die Funktion der Laufbahn. Das Bauteil schützt die Welle vor direktem Abrieb durch die Nadelrollen.
Dieser Ring verfügt über keine Schmierbohrung im Ringkörper. Schmierfett oder Schmieröl müssen dem Lager daher von außen über das Gehäuse, einen Schmiernippel im Gehäusedeckel oder axial über die Stirnseiten zugeführt werden, um eine kontinuierliche Versorgung der Wälzkörper zu ermöglichen.
Ein nicht drallfreier Schliff weist mikroskopische Riefen auf, die bei Rotation eine leichte Förderwirkung auf Flüssigkeiten ausüben können. Als reine Laufbahn für Nadelrollen ist das unproblematisch. Soll der Ring jedoch gleichzeitig als Gegenlauffläche für Wellendichtringe dienen, wird üblicherweise ein drallfreier Schliff bevorzugt.
Die abgeflachten Stirnseiten bieten saubere axiale Anlageflächen für Wellenschultern, Sicherungsringe oder Gehäuseteile im Verbund. Zudem unterstützen definierte Kanten das gleichmäßige Aufschieben des Rings auf die Welle und verhindern das Verkanten oder Beschädigen angrenzender Bauteile während des Montagevorgangs.
Innenringe der Ausführung IR verfügen über eine feinbearbeitete Lauffläche. Sie dienen als definierte Kontaktfläche für Nadelrollen, wenn die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn ausgeführt werden kann. Die feinbearbeitete Oberfläche unterstützt einen gleichmäßigen Rollenkontakt der Wälzkörper.
Achten Sie vor dem Fügen auf eine saubere und gratfreie Wellenoberfläche mit passendem Sitz für das Bohrungsmaß von 95 mm. Bringen Sie die Montagekräfte gleichmäßig über geeignete Einpresshülsen auf, um ein Verkanten sowie punktuelle Beschädigungen der feingeschliffenen Außenlaufbahn zu vermeiden.
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