INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,34 € | 6,48 € |
| 50 | 0,68 € | 6,14 € |
| 100 | 1,02 € | 5,80 € |
Der Innenring IR14-17-17 von INA bietet mit den Maßen 14x17x17 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadelkränze und Nadelhülsen.
Der Innenring IR14-17-17 dient als Gegenlaufbahn auf Wellen, die selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn ausgeführt werden können. INA fertigt diese metrische Komponente mit einer Bohrung von 14 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm und einer Breite von 17 mm. Durch die feinbearbeitete Lauffläche ermöglicht das Bauteil einen ruhigen Lauf von Nadelkränzen oder Nadelhülsen. Die Stirnseiten sind abgeflacht gestaltet, was die axiale Anlage an Gehäuse- oder Wellenschultern erleichtert.
Konstrukteure nutzen diesen Innenring vor allem dann, wenn Wellenwerkstoffe aus fertigungstechnischen Gründen nicht geschliffen oder direkt als Laufbahn genutzt werden können. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungen im Maschinenbau, bei denen Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen radiale Kräfte übertragen. Das Bauteil schützt die Welle vor Verschleiß durch die Wälzkörper und lässt sich bei Revisionen unkompliziert austauschen. Bei Loslagerungen dient die 17 mm breite Mantelfläche zudem als definierte Führungsbahn für axiale Verschiebungen.
Dieser Innenring ist in geschlossener Bauweise ohne Schmierbohrung gefertigt. Bei der Konstruktion der Lagerstelle erfolgt die Schmierstoffzufuhr daher über das Gehäuse oder von den Stirnseiten her. Zudem ist die Oberfläche der Laufbahn nicht drallfrei geschliffen. Falls berührende Wellendichtringe direkt auf der Mantelfläche des Rings anlaufen sollen, empfiehlt sich eine Prüfung der Dichtwirkung. Für die axiale Positionierung sorgen die abgeflachten Stirnflächen, die ein sauberes Verspannen auf der Welle unterstützen.
Mit einem Innendurchmesser von 14 mm, einem Außendurchmesser von 17 mm und einer axialen Gesamtbreite von 17 mm entspricht der Ring metrischen Normmaßen. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Wellensitz sowie die Laufbahngeometrie für den kombinierten Nadelrollensatz.
Ein separater Innenring wird benötigt, wenn die Welle der Lagerstelle nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Der Ring übernimmt in diesem Fall die Funktion der inneren Laufbahn, schützt das Grundmaterial der Welle vor Wälzverschleiß und stellt die geometrische Basis für die Wälzkörperführung dar.
Ohne Schmierbohrung gefertigt, erfordert diese Ausführung eine Schmierstoffzufuhr über das Lagergehäuse oder seitlich über den Ringspalt. Eine Schmierstoffversorgung von innen durch eine Hohlwelle ist mit diesem Bauteil nicht vorgesehen.
Eine feinbearbeitete Laufbahn weist eine besonders gleichmäßige, feine Oberflächengüte auf. Dies minimiert den Reibungswiderstand und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf der Nadelrollen. Gleichzeitig reduziert die feine Struktur den anfänglichen Einlaufverschleiß zwischen Wälzkörper und Ringoberfläche während des Betriebs.
Die Oberfläche dieses Innenrings ist nicht drallfrei geschliffen. Wird eine berührende Dichtlippe direkt auf der Mantelfläche geführt, kann fertigungsbedingter Drall Schmierstoff fördern oder Schmutz einziehen. Für reine Dichtungslaufflächen sind drallfrei geschliffene Ringe vorzuziehen oder die Dichtlippe sollte separat auf der Welle laufen.
Die abgeflachten Stirnflächen stellen eine ebene, definierte Anlagefläche bereit. Dadurch lässt sich der Ring axial spielfrei gegen Wellenschultern, Sicherungsringe oder benachbarte Bauteile verspannen. Dies wirkt Verkantungen auf der Welle entgegen und unterstützt eine rechtwinklige Ausrichtung der Wälzkörperlaufbahn.
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