IR90-100-36 Innenringe von INA
IR90-100-36 Innenringe von INA

INA

Innenringe INA IR90-100-36

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
100 mm
Breite
36 mm
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Laufbahn
feinbearbeitet, Stirnseiten abgeflacht
Oberfläche
nicht drallfrei geschliffen
Gewicht
0,408 kg
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Innenringe INA IR90-100-36
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Innenringe INA IR90-100-36

Der INA Innenring IR90-100-36 bietet mit 90x100x36 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.

Mit dem Innenring IR90-100-36 von INA komplettieren Sie Nadellagerungen, wenn die vorhandene Welle nicht als gehärtete und geschliffene Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Die Komponente weist eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Dank der feinbearbeiteten Mantelfläche rollen Nadelkränze gleichmäßig und vibrationsarm ab. Stirnseitig abgeflachte Kanten erleichtern das Fügen auf den Wellensitz und schonen beim Aufschieben benachbarte Bauteile.

Wofür eignet sich der Innenring IR90-100-36?

Dieser Innenring kommt primär in Kombination mit Nadelkränzen, Nadelhülsen oder massiven Nadellagern zum Einsatz. Sie nutzen den Ring im Maschinen- und Vorrichtungsbau überall dort, wo die Wellenoberfläche weich bleibt. Durch die Baubreite von 36 mm ermöglicht der Ring zudem definierte axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse. Dies erweist sich bei Loslageranordnungen als zweckmäßig, um betriebsbedingte Längenänderungen auszugleichen.

Was zeichnet den Innenring IR90-100-36 ohne Schmierbohrung aus?

Das Modell IR90-100-36 ist ohne Schmierbohrung gefertigt. Der Schmierstoff gelangt bei dieser Variante über das Gehäuse oder von der Stirnseite an die Wälzkörper. Die ununterbrochene zylindrische Lauffläche begünstigt eine gleichmäßige Kraftübertragung über die gesamte Kontaktzone. Beachten Sie bei der Auslegung der Abdichtung, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Bei Verwendung berührender Wellendichtringe empfiehlt sich daher die sorgfältige Abstimmung der Gegenlauffläche auf die jeweilige Dichtlippe.

Welche Maße hat der Innenring IR90-100-36?

Der Ring verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 36 mm. Diese metrischen Abmessungen bestimmen den Sitz auf der Welle sowie die Lauffläche für den zugehörigen Nadelkranz. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser des Wellensitzes auf Übereinstimmung mit dem 90-mm-Bohrungsmaß.

Wann wird ein Innenring wie der IR90-100-36 benötigt?

Ein separater Innenring wird eingesetzt, wenn der Wellenwerkstoff nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. In solchen Konstruktionen stellt der Ring die geforderte Härte und Oberflächengüte für die Wälzkörper bereit. Zudem gestattet die Breite von 36 mm den Einsatz in Lagerungen, die Längenausgleiche der Welle aufnehmen müssen.

Warum besitzt dieses Modell keine Schmierbohrung?

Die geschlossene Ausführung ohne Schmierbohrung kommt zum Einsatz, wenn die Schmierstoffzufuhr nicht radial durch die Welle erfolgt. Ohne Durchbrüche bleibt die Laufbahn im Kontaktbereich der Nadelrollen vollkommen unterbrechungsfrei. Dies unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung, während Schmierfett oder Schmieröl von der Gehäuseseite oder axial zugeführt wird.

Was bedeutet die Angabe „nicht drallfrei geschliffen“ für Dichtungen?

Dieser Hinweis betrifft Anwendungen, bei denen Radial-Wellendichtringe direkt auf dem Innenring anlaufen. Ein Schliff mit Drall kann bei Wellendrehung Schmierstoff nach außen fördern oder Partikel einziehen. Läuft eine berührende Dichtlippe auf dem Ring, sollte die Eignung der Dichtungspaarung geprüft werden, um Undichtigkeiten zu vermeiden.

Welche Funktion erfüllen die feinbearbeitete Laufbahn und die abgeflachten Stirnseiten?

Eine feinbearbeitete Mantelfläche sorgt für ein ruhiges Abrollverhalten der Wälzkörper und mindert den Einlaufverschleiß. Die abgeflachten Stirnseiten mit angefasten Kanten vereinfachen das axiale Aufschieben auf die Welle. Gleichzeitig verringern sie das Risiko von Beschädigungen an Nadelrollen oder Dichtelementen während des Montagevorgangs.

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