SKF
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Der Innenring IR25X32X22 von SKF bietet mit den Maßen 25x32x22 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für kompakte Nadellagerungen.
Der Innenring IR25X32X22 von SKF dient als gehärtete Gegenlaufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Bauteile dieser Art kommen zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 25 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Breite von 22 mm stellt dieser metrische Ring eine definierte Lauffläche bereit. Anwender aus Instandhaltung und Konstruktion nutzen dieses Element für langlebige Lageranordnungen im Maschinenbau.
Konstrukteure setzen diesen Innenring vor allem in Kombination mit Nadellagern ein, wenn Wellenwerkstoffe keine direkte Wälzkörperbelastung zulassen. Durch die Breite von 22 mm erlaubt der Ring axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, was sich bei Loslagerungen als vorteilhaft erweist. Zudem eignet sich die feinbearbeitete Zylinderoberfläche als Anlauffläche für berührende Dichtungen in kompakten Bauräumen mit vorwiegend radialer Krafteinleitung.
Diese Modellvariante besitzt keine integrierte Schmierbohrung. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt daher extern über das Lagergehäuse oder den Nadelkranz. Die geschlossene Lauffläche bietet einen unterbrechungsfreien Lauf der Wälzkörper über die gesamte Breite von 22 mm. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern das Aufschieben des Nadelkranzes und schonen berührende Dichtlippen beim Fügen. Ein Ausgleich von Fluchtungsfehlern ist vor dem Einpressen konstruktiv vorzusehen.
Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 22 mm definiert der metrische Ring den Sitz auf der Welle. Diese Dimensionen bestimmen die Lauffläche für den zugehörigen Nadelkranz. Die Wellenpassung ist vor der Montage auf die geforderte Toleranz abzustimmen.
Dieses Bauteil stellt eine gehärtete Gegenlaufbahn bereit, wenn die Welle ungehärtet oder nicht schleifbar ist. Ohne Innenring würden die Wälzkörper direkt auf dem Wellenwerkstoff abrollen und dort Materialverschleiß verursachen. Der Ring schützt damit den Wellenkörper vor vorzeitigem Abrieb.
Da dieser Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff von außen an die Wälzkörper. Die Schmierung erfolgt über das Gehäuse, stirnseitig oder durch eine Schmierbohrung im Außenring des Nadellagers. Eine ununterbrochene Lauffläche unterstützt dabei die gleichmäßige Verteilung von Schmieröl oder Lagerfett.
Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern das axiale Aufschieben von Nadelkränzen oder Dichtringen auf den Ring. Durch die Kantenübergänge sinkt das Risiko von Beschädigungen an Dichtlippen während der Montage. Gleichzeitig unterstützt die feinbearbeitete Laufbahn ein gleichmäßiges Abrollen der Nadeln über die gesamte Ringbreite.
Die äußere Mantelfläche des Rings kann neben der Funktion als Wälzkörperlaufbahn auch als Gegenlauffläche für Dichtlippen dienen. Weil die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei dynamischen Dichtungen eine Prüfung der geforderten Dichtwirkung und der Drehrichtung, um unerwünschten Schmiermittelaustritt zu vermeiden.
Ringe der Baureihe IR verfügen über feinbearbeitete Laufbahnen mit engen Toleranzen für anspruchsvolle Lagerungen. Gegenüber einfacheren Varianten mit gedrehten Flächen ermöglichen sie eine höhere Laufgenauigkeit. Die präzise gefertigte Oberfläche mindert den Reibungswiderstand und begünstigt die Lebensdauer der gesamten Lageranordnung.
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