SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,47 € | 8,95 € |
| 50 | 0,94 € | 8,48 € |
| 100 | 1,41 € | 8,01 € |
Der Innenring IR22X28X17 von SKF bietet mit 22x28x17 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR22X28X17 dient als Laufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Die metrische Komponente kommt zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht direkt als Lauffläche genutzt werden kann. Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Breite von 17 mm stellt das Bauteil von SKF eine maßgenaue Basis dar. Da die Stirnseiten abgeflacht sind und die Lauffläche feinbearbeitet ist, greifen Wälzkörper gleichmäßig ein.
Konstruktionen mit Nadellagern erfordern eine ebene und widerstandsfähige Kontaktfläche für die Wälzkörper. Fehlt der Welle eine entsprechende Oberflächengüte, gleicht dieser Innenring den Unterschied aus. Typischerweise kombinieren Sie das Bauteil mit passenden Nadelkränzen oder Nadelhülsen im allgemeinen Maschinenbau. Die Ausführung erlaubt zudem eine saubere Führung und dient bei Bedarf als definierte Lauffläche für berührende Radial-Wellendichtringe.
Dieses Modell verfügt über keine Schmierbohrung im Ringkörper. Daher führen Sie den Schmierstoff von außen, über das Gehäuse oder die Stirnseiten der Lagerstelle zu. Die feinbearbeitete Lauffläche begünstigt einen ruhigen Lauf der Wälzkörper. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei Einsatz berührender Dichtlippen eine Abstimmung auf die jeweilige Dichtungsart und Drehrichtung. Prüfen Sie vorab die Einbaumaße 22x28x17 mm.
Der Ring weist einen Innendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Diese metrischen Abmessungen definieren den benötigten Wellensitz und bilden den Laufbahndurchmesser für die darüber liegende Lagereinheit im Maschinenbau.
Ein separater Ring wird montiert, sobald die Welle nicht feingeschliffen werden kann. Die Nadelrollen benötigen eine glatte, maßgenaue Gegenfläche. Mit diesem Innenring lässt sich eine Welle ohne aufwendige Nachbearbeitung mit Nadellagern betreiben.
Da diese Variante keine eigene Schmierbohrung besitzt, gelangt der Schmierstoff nicht von innen durch die Welle zur Laufbahn. Das Schmiermittel, meist Fett oder Öl, muss über das umgebende Lagergehäuse, Schmiernuten im Außenring oder seitliche Zuführungen direkt in den Wälzkörperraum eingebracht werden.
Abgeflachte Stirnseiten und entsprechende Fasen an den Kanten vereinfachen das axiale Fügen auf der Welle. Zudem erleichtern sie das axiale Einführen der Nadelkränze oder Dichtelemente, wodurch das Risiko von Kantenschäden an den Dichtlippen oder an den Wälzkörpern bei der Montage verringert wird.
Bei Schleifprozessen kann ein mikroskopischer Fördereffekt auf der Oberfläche entstehen. Dient die Außenfläche des Rings zugleich als Gegenlauffläche für Radial-Wellendichtringe, kann dieser Drall das Dichtverhalten bei rotierender Welle beeinflussen. Für reine Rollkontakte der Wälzkörper hat dieser Schliff hingegen keine negativen Auswirkungen.
Bei abrasivem Verschleiß oder Laufspuren lässt sich der Innenring separat von der Welle demontieren und ersetzen. Dadurch entfällt eine teure Nachbearbeitung oder der Komplettaustausch der Welle, was insbesondere bei Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten Zeit sowie Materialkosten spart.
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