ZEN
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Der Innenring IR95X110X35 von ZEN bietet mit den Maßen 95x110x35 mm eine maßhaltige Laufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR95X110X35 von ZEN fungiert als Gegenlaufbahn für Nadellager, Nadelkränze oder Nadelhülsen. Er kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn feinstbearbeitet werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 35 mm stellt diese metrische Komponente die passende Laufgeometrie für Wälzkörper bereit. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Bauteil zurück, um Wellenoberflächen vor mechanischem Verschleiß zu bewahren.
Dieses Maschinenelement ergänzt Nadelkränze oder Nadellagerbaugruppen, bei denen keine direkte Lauffläche auf der Welle bereitsteht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebekonstruktionen mit radialem Bauraumbedarf. Durch die Baubreite von 35 mm erlaubt der Ring eine gleichmäßige Lastübertragung der Nadelrollen und ermöglicht axiale Führungen. Zudem trägt die Montage des Rings dazu bei, weichere Wellenwerkstoffe vor Einlaufspuren zu schützen, da die Nadeln direkt auf der feinbearbeiteten Mantelfläche des Rings abwälzen.
Die Variante IR95X110X35 besitzt keine Schmierbohrung und eignet sich für Lagerstellen, bei denen die Schmierstoffzufuhr von außen oder axial über das Gehäuse erfolgt. Die feinbearbeitete Lauffläche begünstigt einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das axiale Fügen und schonen anliegende Bauteile beim Aufpressen. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, sollte bei direkt anliegenden Wellendichtringen die Eignung der Gegenlauffläche auf die jeweilige Dichtlippe abgestimmt werden.
Der Ring besitzt eine Bohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 35 mm. Als metrisches Bauteil entspricht er den standardisierten Maßreihen für Innenringe in Nadellageranordnungen und bildet den inneren Laufring für passende Nadelkränze oder Nadelbüchsen.
Er dient als feinbearbeitete Laufbahn für Nadelrollen, falls die vorhandene Welle nicht thermisch behandelt oder feinstbearbeitet werden kann. Durch den Einsatz des Rings rollen die Wälzkörper direkt auf dessen Außenmantel ab, wodurch die Welle vor mechanischer Belastung und Einlaufspuren geschützt bleibt.
Da dieser Innenring über keine radiale Schmierbohrung verfügt, gelangt der Schmierstoff von der Stirnseite oder über das umgebende Lagergehäuse an die Wälzkörper. Bei der Konstruktion ist vorzusehen, dass Schmierfett oder Schmieröl ungehindert von der Seite in den Nadelkranz einfließen kann.
Die abgeflachten Kanten an den Stirnseiten erleichtern die Montage beim Aufschieben auf die Welle und vermindern das Risiko von Kantenbeschädigungen. Gleichzeitig dienen die plan gestalteten Flächen als saubere Anlagefläche für Wellenabsätze, Distanzringe oder axial benachbarte Bauteile innerhalb der Lageranordnung.
Wird der Außenmantel des Innenrings als Lauffläche für berührende Wellendichtringe genutzt, kann ein schleifbedingter Drall Schmierstoff transportieren. Bei reinem Nadellagerbetrieb ohne radiale Dichtlippenanpressung spielt dieser Schleifdrall keine Rolle; andernfalls ist die Förderwirkung des Schliffs hinsichtlich der Dichtwirkung zu prüfen.
Ja, ein modularer Innenring lässt sich bei Verschleiß separat von der Welle abziehen und erneuern. Dies erspart die aufwendige Nachbearbeitung oder den kompletten Austausch der Welle, da Schäden durch die Wälzkörperbewegung auf den leicht wechselbaren Ring begrenzt bleiben.
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