INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,69 € | 13,02 € |
| 25 | 1,37 € | 12,34 € |
| 50 | 2,06 € | 11,65 € |
Der Innenring IR28-32-30 von INA bietet mit den Maßen 28x32x30 mm eine feinbearbeitete Lauffläche für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR28-32-30 kommt überall dort zum Einsatz, wo die Welle nicht direkt als Laufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager dienen kann. Da Wälzkörper gehärtete und feine Gegenlaufflächen erfordern, ersetzt dieser zylindrische Ring die aufwendige thermische Behandlung oder das Schleifen der Welle. Bei einer Bohrung von 28 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 30 mm stellt das Bauteil von INA eine exakt dimensionierte Kontaktfläche bereit.
Dieser Innenring dient primär in Konstruktionen, bei denen Nadelkränze oder Nadellager ohne eigenen Innenring auf Wellen montiert werden. Die axiale Breite von 30 mm erlaubt einen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse, was Loslagerfunktionen in Getrieben und Maschinenkonstruktionen unterstützt. Zudem fungiert die Mantelfläche bei entsprechendem Bauraum als glatte Gegenlauffläche für berührende Dichtlippen.
Dieser Ring verfügt über eine feinbearbeitete Laufbahn mit abgeflachten Stirnseiten, die das axiale Fügen mit dem Nadelkranz erleichtern. Die Ausführung ist geschlossen gefertigt, besitzt also keine radiale Schmierbohrung. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl muss daher konstruktiv von den Stirnseiten oder über das umgebende Gehäuse erfolgen. Beachten Sie bei der Planung, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist und Schmierstoffe entsprechend geführt werden müssen.
Mit einem Innendurchmesser von 28 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer axialen Breite von 30 mm ermöglicht das metrische Bauteil die passgenaue Kombination mit abgestimmten Nadellagern und Nadelkränzen gleicher Nennmaße.
Er stellt eine gehärtete und maßgenaue Laufbahn für Nadelrollen zur Verfügung, wenn die Welle selbst aus Festigkeitsgründen nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. So lassen sich standardisierte Nadellagerungen auch auf ungehärteten oder weicheren Wellenwerkstoffen betriebssicher einsetzen.
Da der Ring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, kann Schmierstoff nicht von der Wellenbohrung durch den Ring nach außen gelangen. Das Schmiermittel muss dem Nadelrollensatz daher axial über die Stirnflächen oder über entsprechende Schmieröffnungen im Gehäuse zugeführt werden.
Abgeflachte Stirnseiten und stirnseitige Fasen erleichtern das Einführen der Welle sowie das Aufschieben von Nadelhülsen und Nadelkränzen. Sie vermindern das Risiko von Kantenbeschädigungen bei der Montage und schützen eventuell anliegende Dichtlippen vor vorzeitigem Verschleiß.
Beim Schleifen der Mantelfläche kann verfahrensbedingt eine feine Drallstruktur entstehen. Wenn berührende Dichtringe direkt auf dieser Fläche laufen, kann dieser Drall je nach Drehrichtung einen leichten Fördereffekt auf Schmierstoffe ausüben, was bei der Dichtungsauslegung berücksichtigt werden sollte.
Eine größere Baubreite bietet dem Nadelkranz mehr Spielraum für axiale Ausgleichsbewegungen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Loslageranordnungen, um Längenänderungen der Welle durch thermische Einflüsse oder Fertigungstoleranzen im Lagergehäuse zwangfrei auszugleichen.
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