NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,37 € | 6,94 € |
| 50 | 0,73 € | 6,58 € |
| 100 | 1,10 € | 6,21 € |
Der Innenring 1R20X25X30 von NTN Nadellager bietet mit 20x25x30 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring 1R20X25X30 dient als maßhaltige Gegenlaufbahn für Nadellagerungen, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet oder geschliffen ausgeführt ist. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 25 mm und einer Breite von 30 mm stellt die Komponente von NTN Nadellager die passende Lauffläche für Nadelkränze oder Nadelbüchsen bereit. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diesen Wälzlager-Innenring, um den Wellenverschleiß zu reduzieren und Lagerstellen normgerecht aufzubauen.
Dieses Bauteil kommt überall dort zum Einsatz, wo Nadelrollen direkt auf einer Welle abrollen sollen, der Wellenwerkstoff jedoch nicht die notwendige Oberflächenhärte aufweist. Der metrische Innenring 1R20X25X30 überbrückt diesen Unterschied und erzeugt eine tragfähige Kontaktfläche für Wälzkörper. Dank einer Breite von 30 mm bietet der Ring zudem Spielraum für axiale Wellenverschiebungen. Das empfiehlt sich insbesondere für Loslageranordnungen mit thermischen Längenänderungen.
Bei dieser Variante ist der Innenring ohne Schmierbohrung gefertigt. Das bedeutet, dass Schmierstoff über das umgebende Gehäuse oder axial über benachbarte Baugruppen zugeführt wird. Die Laufbahn ist feinbearbeitet, während abgeflachte Stirnseiten das axiale Anlegen an Wellenschultern erleichtern. Beachten Sie bei der Auslegung möglicher Dichtsysteme, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Für Wellendichtringe mit Förderwirkung an der Berührstelle sollten Sie diesen Oberflächenschliff bei der Konstruktion berücksichtigen.
Der Innenring weist eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 25 mm und eine Breite von 30 mm auf. Diese metrischen Abmessungen definieren den Ring als präzise Zwischenhülse zwischen der tragenden Welle und dem darüberliegenden Nadelrollensatz.
Ein separater Innenring wird erforderlich, wenn die Welle nicht selbst als Laufbahn gehärtet und geschliffen werden kann. Der Ring übernimmt die Wälzkörperführung und schützt die eigentliche Welle vor direktem Verschleiß durch die Nadelrollen, wodurch aufwendige Wellenhärtungen entfallen.
Da dieser Ring keine Schmierbohrung besitzt, gelangt das Schmiermittel von außen oder seitlich an die Wälzkörper. Schmierbohrungen in der Welle werden durch den geschlossenen Ring verdeckt, weshalb die Schmierstoffzufuhr konstruktiv über das Gehäuse oder benachbarte Lagerelemente erfolgen sollte.
Ein nicht drallfreier Schliff weist fertigungsbedingte mikroskopische Riefen auf der Oberfläche auf. Dient die Mantelfläche als Anlauffläche für berührende Wellendichtringe, kann dieser Drall Schmierstoff aktiv in eine Richtung transportieren. Für den reinen Wälzkontakt mit Nadellagern hat dies jedoch keinen nachteiligen Einfluss.
Abgeflachte Stirnflächen bieten eine definierte und rechtwinklige Anlage an Wellenabsätzen, Sicherungsringen oder benachbarten Bauteilen. Sie vereinfachen die axiale Positionierung auf der Welle und tragen dazu bei, dass Klemmkräfte gleichmäßig auf die Stirnseiten verteilt werden, ohne Verkantungen zu verursachen.
Mit seiner Breite von 30 mm eignet sich der Ring gut für Loslager-Konstruktionen. Wenn sich die Welle durch thermische Längenausdehnung axial verschiebt, können die Nadelrollen des Lagers auf der bordlosen Mantelfläche des Rings wandern, ohne dass unzulässige axiale Zwangskräfte entstehen.