NTN
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Innenring 1R110X120X30 von NTN Nadellager mit den Maßen 110x120x30 mm bietet eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellagerungen ohne gehärtete Welle.
Der metrische Innenring 1R110X120X30 von NTN Nadellager dient als Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Bauteile dieser Art kommen zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann und somit nicht unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn taugt. Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 30 mm stellt dieser Wälzlager-Innenring eine normgerechte Basis für tragfähige Lagerstellen im Maschinenbau dar.
Dieses Bauteil fungiert als Laufbahn für Nadelrollen auf Wellen mit 110 mm Durchmesser. Der Einsatz erfolgt vor allem dann, wenn eine Welle ungehärtet bleibt oder vor direktem Verschleiß geschützt werden soll. Dank der abgeflachten Stirnseiten lässt sich die Komponente an Wellenabsätzen ausrichten. Relevante Anwendungsbereiche ergeben sich bei Lagerungen, die kompakte radiale Abmessungen mit hoher radialer Tragfähigkeit verbinden.
Bei der Variante 1R110X120X30 handelt es sich um eine geschlossene Bauform ohne Schmierbohrung. Die Schmierstoffversorgung der Lagerstelle erfolgt daher extern über das Lagergehäuse oder den Nadelkranz. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche in erster Linie als direkte Rollbahn für Wälzkörper. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl über die umgebenden Komponenten der Lageranordnung erfolgt.
Der Ring weist eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 30 mm auf. Es handelt sich um ein metrisches Bauteil, dessen Außendurchmesser als definierte Lauffläche für den zugehörigen Nadelrollensatz dient.
Ein separater Innenring wie der 1R110X120X30 kommt zum Einsatz, wenn die Maschinenwelle nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Die Nadelrollen benötigen eine verschleißfeste, feinbearbeitete Lauffläche. Der Ring übernimmt diese Funktion und schützt den Grundwerkstoff der Welle vor direktem Kontakt mit den Wälzkörpern.
Dieser Innenring ist ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das bedeutet, dass der Schmierstoff nicht von innen durch die Welle und den Ring zugeführt wird. Die Schmierung muss stattdessen über das umgebende Lagergehäuse, Schmiernuten im Außenring oder direkt in den Rollenraum des Nadelkranzes erfolgen.
Die Schleifbearbeitung der Mantelfläche weist eine fertigungsbedingte Drallstruktur auf. Für den Kontakt mit Wälzkörpern ist dies der übliche Standard. Sollte die Mantelfläche jedoch zusätzlich als Gegenlauffläche für berührende Wellendichtringe genutzt werden, kann ein Drall theoretisch die Förderwirkung von Schmierstoff beeinflussen.
Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das Anlegen an Wellenabsätze oder Distanzringe. Sie bieten eine plane axiale Anlagefläche, wodurch sich das Bauteil sauber und verkantungsfrei auf der Welle positionieren und axial sichern lässt.