SKF
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| 35 | 2,19 € | 19,74 € |
Der Innenring IR35X42X36 von SKF bietet mit 35x42x36 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager ohne Schmierbohrung auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR35X42X36 von SKF dient als gehärtete Gegenlauffläche für Nadellagerungen, wenn die Welle nicht selbst geschliffen werden kann. Mit einer metrischen Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Baubreite von 36 mm stellt das Bauteil eine definierte Spur bereit. Diese Wälzlagerkomponente erlaubt den Einsatz von Nadelkränzen oder Nadelhülsen direkt auf weichen Wellenwerkstoffen.
Dieser Innenring kommt vor allem bei Lagerstellen mit Nadelkränzen oder Nadelhülsen im allgemeinen Maschinenbau zum Tragen. Die Komponente überbrückt weiche Wellenabschnitte und ermöglicht zugleich den Ausgleich axialer Wellenverschiebungen innerhalb der Nadellagerung.
Dank der feinbearbeiteten Lauffläche rollen die Nadelkörper reibungsarm ab. Die beidseitig abgeflachten Stirnseiten erleichtern die saubere axiale Anlage an Wellenschultern oder Sicherungsringen in der Konstruktion.
Der Innenring IR35X42X36 ist ohne Schmierbohrung ausgeführt, weshalb die Zuführung des Schmierstoffs von außen über das Lagergehäuse oder seitlich erfolgen sollte. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, dient die Mantelfläche primär als Lauffläche für Wälzkörper und nicht als Dichtungsanlauffläche für dynamische Radialwellendichtringe.
Mit 36 mm Baubreite bietet der Ring zudem ausreichend Führungsbreite für axiale Relativbewegungen der Wälzkörper im laufenden Betrieb.
Der Innenring besitzt eine metrische Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 36 mm. Diese Maße sind exakt auf Nadellagerungen abgestimmt, bei denen die Welle mit 35 mm Durchmesser geführt wird und die Nadeln auf dem Außendurchmesser von 42 mm abrollen.
Ein separater Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Maschinenwelle nicht gehärtet oder feingeschliffen werden kann. Anstatt die Welle zeit- und kostenintensiv zu bearbeiten, wird der gehärtete Ring aufgepresst. Dadurch steht den Wälzkörpern der Nadelhülsen oder Nadelkränze sofort eine belastbare Laufbahn zur Verfügung.
Die Ausführung ohne Schmierbohrung ist für Anwendungen gedacht, bei denen Schmierfett oder Schmieröl extern über das Gehäuse oder die Stirnseite zugeführt wird. Eine geschlossene Mantelfläche bietet eine unterbrechungsfreie Lauffläche für den Wälzkörpersatz, was die Tragfähigkeit der Lagerstelle über die gesamte Ringbreite homogen verteilt.
Nicht drallfrei geschliffene Oberflächen weisen herstellungsbedingte mikroskopische Riefenstrukturen auf. Für Wälzkörperlaufbahnen ist das vollkommen unproblematisch. Soll jedoch ein Radialwellendichtring direkt auf dem Ring laufen, empfiehlt sich ein drallfreier Schliff, da drallbehaftete Strukturen bei Drehung Schmierstoff nach außen fördern oder Schmutz einziehen können.
Die Montage erfolgt üblicherweise im Presssitz auf dem zylindrischen Wellenzapfen. Fachgerechtes Fügen verhindert ein Verkanten auf der 35-mm-Welle. Durch die abgeflachten Stirnseiten lässt sich das Bauteil bündig gegen Wellenschultern positionieren und axial mit entsprechenden Konstruktionselementen wie Wellenmuttern oder Sicherungsringen fixieren.
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