NKE
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Der Innenring IR150X165X40 von NKE Steyr dient mit seinen Maßen 150x165x40 mm als Laufbahn für Nadelkränze und Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR150X165X40 stellt eine geschliffene Gegenlaufbahn bereit, wenn Sie Nadellager auf Wellen einsetzen, die nicht selbst gehärtet oder geschliffen werden können. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 165 mm und einer Breite von 40 mm entspricht diese metrische Ausführung gängigen Einbauräumen im Maschinenbau. Das Bauteil von NKE Steyr dient dem Schutz der Welle vor direktem Verschleiß durch Wälzkörper und unterstützt definierte Laufeigenschaften der Lagerung.
Dieser Wälzlagerring kommt vor allem in Kombination mit Nadelkränzen, Nadelhülsen oder massiven Nadellagern zum Einsatz, bei denen das Wellenmaterial keine ausreichende Härte für den direkten Kontakt mit Wälzkörpern aufweist. Mit seiner Baubreite von 40 mm bietet das Bauteil ausreichend Fläche für die Rollkörperführung und lässt bei passender Konstruktion auch axiale Verschiebungen der Welle zu. Typische Einsatzfelder finden sich in allgemeinen Maschinenbaugruppen und Lagerungsanordnungen mit rotierenden Wellen von 150 mm Durchmesser.
Die Ausführung ohne Schmierbohrung eignet sich für Konstruktionen, bei denen Schmierfett oder Schmieröl von außen über das Gehäuse oder den Nadelkranz zugeführt wird. Eine geschlossene Ringfläche reduziert Kerbwirkungen und bietet eine unterbrechungsfreie Lauffläche. Die feinbearbeitete Mantelfläche unterstützt einen gleichmäßigen Kontakt mit den Nadelrollen, während die abgeflachten Stirnseiten die axiale Anlage an Wellenschultern oder Sicherungsringen erleichtern. Beachten Sie, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist und daher nicht als Dichtlippenlauffläche dienen sollte.
Der Innenring besitzt eine metrische Bohrung von 150 mm, einen Außendurchmesser von 165 mm sowie eine Breite von 40 mm. Der Außendurchmesser von 165 mm bildet dabei die eigentliche Lauffläche für den zugehörigen Nadelkranz. Diese Maße erlauben den passgenauen Einbau auf entsprechenden 150-mm-Wellen im Industrie- und Maschinenbau.
Sie benötigen diesen Ring, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet und feingeschliffen werden kann, um als direkte Laufbahn für Nadelrollen zu dienen. Der Ring wird fest auf die Welle gefügt und stellt die erforderliche Lauffläche bereit. Dadurch entfällt eine aufwendige Wärmebehandlung der Welle selbst, was Fertigungszeit und Reparaturaufwand verringern kann.
Ein Ring ohne Schmierbohrung kommt zum Einsatz, wenn der Schmierstoff von außen, über das Gehäuse oder direkt in den Rollensatz eingebracht wird. Das Fehlen einer Bohrung hält die Lauffläche komplett geschlossen und verhindert, dass Schmierstoff über eine Wellenbohrung zugeführt werden muss. Zudem bleibt der Ringquerschnitt mechanisch vollkommen ungeschwächt.
Da die Oberfläche dieses Rings nicht drallfrei geschliffen ist, sollte sie nicht als primäre Gegenlauffläche für berührende Dichtlippen genutzt werden. Ein Schleifdrall kann bei Drehbewegung Schmierstoff nach außen fördern oder Schmutz einziehen. Für Dichtsitze empfiehlt sich ein separat drallfrei geschliffener Ring oder eine entsprechend bearbeitete Dichtungszone auf der Welle.
Die abgeflachten Stirnflächen unterstützen eine saubere axiale Anlage an Wellenabsätzen, Distanzbuchsen oder Sicherungselementen. Sie erleichtern die Montage bei engen Toleranzen und tragen zu einer rechtwinkligen Ausrichtung auf der Welle bei. Dadurch wird vermieden, dass Kantenüberstände den präzisen Sitz des Nadelkranzes oder angrenzender Baugruppen beeinträchtigen.
Die resultierende radiale Lagerluft entsteht erst im montierten Zustand aus dem Zusammenspiel von Wellenpassung, Außendurchmesser des Innenrings und dem verwendeten Nadelrollensatz samt Gehäusepassung. Durch das Aufpressen des Innenrings auf die Welle weitet sich der Außendurchmesser geringfügig auf. Stimmen Sie daher die Toleranz der Welle sorgfältig auf die gewünschte Betriebs-Lagerluft ab.
NKE AUSTRIA GmbH
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