NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,08 € | 153,43 € |
| 20 | 16,15 € | 145,36 € |
Der Innenring 1R170X190X60 von NTN Nadellager bietet mit 170 mm Bohrung eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager ohne gehärtete Welle.
Der Innenring 1R170X190X60 dient als gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche für Nadelkränze sowie Nadellager auf Wellen, die nicht selbst gehärtet oder geschliffen werden können. Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 60 mm stellt dieses metrische Bauteil von NTN Nadellager eine tragfähige Kontaktfläche für die Wälzkörper bereit. So schützen Sie die Welle vor direktem Verschleiß und schaffen definierte Führungsverhältnisse im Lagersitz.
Dieser Ring eignet sich für Wälzlagerungen, bei denen die vorhandene Welle ungehärtet bleibt oder werkstoffbedingt keine direkte Laufbahn zulässt. In Kombination mit passenden Nadellagern oder Nadelkränzen überträgt die feinbearbeitete Lauffläche hohe radiale Lasten. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungen mit hohen Radialkräften, die groß dimensionierte Wellenführungen verlangen.
Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Zufuhr von Schmierstoff direkt über das Gehäuse oder das umgebende Nadellager. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass Fett oder Öl ungehindert an die feinbearbeitete Mantelfläche gelangen kann. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern die axiale Anlage an Wellenschultern oder Distanzringen. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, sollte der Ring vorrangig als reine Rollenlaufbahn und weniger als Gegenlauffläche für berührende Wellendichtringe genutzt werden.
Er fungiert als gehärtete Gegenlauffläche für Wälzkörper, wenn eine Welle nicht selbst geschliffen und gehärtet werden kann. Der Innenring 1R170X190X60 schützt den Wellenwerkstoff vor direktem Rollkontakt und ermöglicht den vorschriftsmäßigen Betrieb von Nadelkränzen oder Nadellagern. Mit seiner feinbearbeiteten Lauffläche sorgt er für eine gleichmäßige Lastverteilung im radialen Verbund.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 60 mm. Diese metrischen Abmessungen bestimmen die passende Wellenaufnahme sowie den benötigten Durchmesser für den darüber laufenden Nadelkranz. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Einbaubreite von 60 mm ausreichend Raum für axiale Bewegungen bietet.
Bei einem Innenring ohne Schmierbohrung muss der Schmierstoff über die umgebende Konstruktion zugeführt werden. Das Schmiermittel gelangt über das Lagergehäuse, axiale Freiräume oder benachbarte Bauteile an die Wälzkörper. Planen Sie Schmierkanäle so, dass Öl oder Fett kontinuierlich an die feinbearbeitete Lauffläche fließen kann.
Abgeflachte Stirnseiten bieten eine definierte, ebene Anlagefläche für axiale Bauteile wie Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder Wellenabsätze. Sie erleichtern die präzise axiale Positionierung des Innenrings auf der Welle und verringern Kantenbelastungen bei der Montage. Dadurch sitzt der Ring stabil in seiner vorgesehenen Betriebsposition.
Weil die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sie sich primär als Lauffläche für die Nadelrollen des Lagers. Beim direkten Einsatz als Anlauffläche für berührende Dichtlippen kann ein Schleifdrall zu Förderwirkungen von Schmierstoff oder Schmutz führen. Für Dichtstellen empfiehlt sich daher der Einsatz separat geschliffener Laufflächen oder Dichtringe.
Ein separater Innenring ist erforderlich, wenn die Welle aus konstruktiven oder wirtschaftlichen Gründen nicht auf die geforderte Härte gebracht werden kann. Er kommt auch zum Einsatz, wenn Nacharbeiten an großen Wellen vermieden werden sollen. Durch den Innenring lässt sich die Lauffläche bei Verschleiß unkompliziert austauschen, ohne die gesamte Welle zu ersetzen.