INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,85 € | 73,20 € |
| 30 | 7,70 € | 69,35 € |
Der metrische Innenring IR100-110-40 -EGS von INA bildet mit 100x110x40 mm eine Wälzkörperlaufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR100-110-40 -EGS von INA ergänzt Nadellagerungen, wenn die Welle selbst nicht als geschliffene Laufbahn dienen kann. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 40 mm schafft die Komponente eine definierte Kontaktfläche für Nadelkränze oder Nadellager. Die metrische Ausführung ermöglicht eine passgenaue Integration in industrielle Konstruktionen und schützt die eigentliche Welle vor direktem mechanischem Verschleiß durch Wälzkörper.
Dieser Innenring kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Wellen aus ungehärtetem Werkstoff bestehen oder eine spanende Nachbearbeitung der Wellenoberfläche unwirtschaftlich ist. In Kombination mit passenden Nadellagern oder Nadelkränzen übernimmt der Ring die Funktion der inneren Rollbahn. Durch die axiale Breite von 40 mm eignet sich das Bauteil auch für Lagerstellen, an denen betriebsbedingte Längsverschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse auftreten können. Konstrukteure nutzen solche Ringe zudem häufig als Gegenlauffläche für berührende Dichtungen.
Bei der Planung der Lagerstelle müssen die Anschlussmaße exakt auf die Welle und die umgebenden Lagerkomponenten abgestimmt sein. Die 100 mm Bohrung definiert den Wellensitz, während der Außendurchmesser von 110 mm die zylindrische Laufbahn für die Wälzkörper bildet. Achten Sie beim Einbau auf einen sauberen, gratfreien Sitz auf der Welle. Zudem sollte die Ringbreite von 40 mm ausreichend Überdeckung für die gewählten Nadelrollen bieten, um Kantenläufer und ungleichmäßige Belastungen im Betrieb zu vermeiden.
Der Ring fungiert als separate Laufbahn für Nadellager auf Wellen, die nicht direkt als Wälzlagerbahn genutzt werden können. Die feinbearbeitete Oberfläche des Bauteils von INA begünstigt ein gleichmäßiges Abrollen der Nadeln und trägt dazu bei, den Verschleiß des Wellenkörpers bei radialen Belastungen zu mindern.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Gesamtbreite von 40 mm auf. Durch diese metrische Abstimmung passt der Ring exakt auf entsprechend dimensionierte Wellensitze und bietet mit 40 mm Breite ausreichend Fläche für breitere Nadelkränze oder axiale Verschiebewege.
Ein separater Innenring wird verwendet, wenn der Werkstoff der Welle nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden kann. Ohne einen solchen Ring würden die Wälzkörper von Nadellagern direkt auf dem Wellenmaterial abrollen und dieses rasch beschädigen. Der Innenring schafft hierbei eine tragfähige Lauffläche für den Wälzkörperkontakt.
Die geschliffene Mantelfläche des Innenrings eignet sich als Anlauffläche für berührende Dichtlippen, beispielsweise von Radial-Wellendichtringen. Dies ist vorteilhaft, wenn die eigentliche Welle im Dichtbereich keine ausreichende Oberflächengüte aufweist, um Dichtlippenverschleiß oder Einlaufspuren entgegenzuwirken.
Die Befestigung auf dem Wellenzapfen erfolgt üblicherweise im Presssitz, um ein relatives Wandern des Rings unter Last zu vermeiden. Vor dem Aufschieben sollte der Lagersitz gründlich gereinigt und entgratet werden. Ein gleichmäßiges Erwärmen des Rings erleichtert das Fügen und schont die Kontaktflächen.
Der Innenring stellt lediglich die innere Wälzkörperlaufbahn dar und enthält selbst weder Nadelrollen noch einen Käfig oder Außenring. Er bildet eine modulare Systemkomponente, die zusammen mit Nadelkränzen oder gezogenen Nadelhülsen kombiniert wird, um eine vollständige Radiallagerung auf der Welle zu realisieren.
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