NADELLA
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Der Innenring BI2015 R6 von NADELLA dient mit den Maßen 15x22,1x22 mm als präzise Gegenlaufbahn für Nadellager ohne gehärtete Welle.
Der Innenring BI2015 R6 von NADELLA stellt eine maßgenaue Laufbahn für Nadelkränze oder Nadelhülsen bereit, wenn die Maschinewelle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Als separates Bauteil schützt dieser Wälzlager-Innenring die tragende Welle vor direktem Verschleiß durch Wälzkörper. Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 22,1 mm und einer Breite von 22 mm passt die Komponente in kompakte Konstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus.
Diesen Innenring setzen Konstrukteure und Instandhalter vor allem in Verbindung mit Nadellagern ein, wenn Wellen aus weicheren Werkstoffen bestehen. Die feinbearbeitete Lauffläche nimmt die Wälzkörper auf und ermöglicht reibungsarme Drehbewegungen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsstellen mit radialer Nadelabrollung und begrenztem Bauraum. Auch als präzise Buchse zur Führung axial verschiebbarer Baugruppen leistet der Ring praktische Dienste, da die Breite von 22 mm axiale Bewegungen der Nadellagerung aufnimmt.
Der Innenring BI2015 R6 besitzt eine geschlossene Mantelfläche ohne Schmierbohrung. Die Schmierstoffzufuhr muss daher konstruktiv über das umgebende Gehäuse oder von der Stirnseite her erfolgen. Beachten Sie zudem, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Für den direkten Kontakt mit berührenden Wellendichtlippen eignet sich die Mantelfläche deshalb nur bedingt, da ein Fördereffekt auftreten kann. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern die saubere axiale Anlage an Wellenschultern oder Sicherungsringen.
Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 22,1 mm sowie eine Breite von 22 mm. Diese Abmessungen bestimmen die passende Welle sowie den darauf abzustimmenden Nadelkranz. Die relativ breite Bauform unterstützt Anwendungen, bei denen axiale Längenausgleiche zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Bei vielen Nadellagerungen rollen die Nadeln direkt auf der Welle ab, was eine gehärtete und feinstgeschliffene Wellenoberfläche verlangt. Ist die Welle konstruktiv nicht härtbar oder soll der Fertigungsaufwand sinken, übernimmt der aufgeschobene Innenring die Funktion der inneren Laufbahn. Im Reparaturfall lässt sich der Ring kostengünstig austauschen.
Bei Innenringen ohne Schmierbohrung gelangt Fett oder Öl nicht von innen durch die Welle zur Laufbahn. Das Schmiermittel muss über das Gehäuse, einen Außenring mit Schmiernut oder seitlich über den offenen Lagerbereich zugeführt werden. Bei der Konstruktion der Schmierwege ist dieser Umstand zwingend zu berücksichtigen.
Die abgeflachten Stirnseiten bieten eine definierte, plane Anlagefläche für angrenzende Bauteile wie Wellenschultern, Distanzhülsen oder Wellensicherungsringe. Dadurch lässt sich der Innenring axial exakt positionieren und verkantungsfrei verspannen. Zudem verringert die definierte Kantenform das Beschädigungsrisiko beim Aufpressen des Rings auf die Welle während der Montage.
Eine nicht drallfrei geschliffene Oberfläche weist fertigungsbedingte Mikrostrukturen auf, die bei rotierender Bewegung wie eine winzige Förderschnecke wirken können. Läuft eine Radial-Wellendichtlippe direkt auf diesem Ring, kann Schmierstoff nach außen transportiert werden. Dichtelemente sollten daher vorzugsweise auf separat bearbeiteten Wellenabschnitten oder drallfrei geschliffenen Gegenlaufflächen laufen.
Der Außendurchmesser von 22,1 mm dient dem Nadelkranz als innere Laufbahn. Der Bohrungsdurchmesser des zugehörigen Nadelkranzes muss exakt auf dieses Maß abgestimmt sein. Zudem sollte die Laufbahnbreite des Innenrings der Breite des Wälzkörpersatzes entsprechen oder diese leicht überragen, um ausreichend tragende Fläche bereitzustellen.
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