INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,36 € | 6,91 € |
| 50 | 0,72 € | 6,55 € |
| 100 | 1,09 € | 6,18 € |
Der Innenring IR12-16-22 von INA bietet mit den Maßen 12x16x22 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR12-16-22 kommt überall dort zum Einsatz, wo Wälzkörper eines Nadellagers nicht direkt auf der Welle abrollen können. Wenn sich eine Welle konstruktionsbedingt nicht härten oder schleifen lässt, stellt dieser metrische Ring die erforderliche Gegenlauffläche bereit. Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 16 mm und eine Breite von 22 mm. Die feinbearbeitete Laufbahn unterstützt einen ruhigen Lauf des Wälzkörpersatzes und schont die Kontaktflächen.
Dieser Ring dient als definierte Laufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Die Verwendung bietet sich an, wenn die Welle fertigungstechnisch nicht als Wälzkörperlaufbahn geschliffen oder gehärtet werden kann. Durch die axiale Breite von 22 mm eignet sich das Modell zudem für Konstruktionen, bei denen geringfügige Längsverschiebungen der Welle ausgeglichen werden müssen oder eine zusätzliche Anlauffläche für Dichtelemente benötigt wird.
Die Variante IR12-16-22 besitzt keine Schmierbohrung im Ringkörper. Daher führen Sie den Schmierstoff primär von außen über das Lagergehäuse oder seitlich zu. Die Stirnseiten sind abgeflacht und erleichtern das axiale Fügen im Lagersitz. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich der Ring vorrangig für reine Wälzkörperlaufbahnen; bei einer Nutzung als Gegenlauffläche für berührende Wellendichtringe sollten Sie die Betriebsbedingungen und die Schmierstoffführung vorab genau abstimmen.
Der Ring besitzt einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 16 mm sowie eine Breite von 22 mm. Diese metrischen Abmessungen ermöglichen die passgenaue Kombination mit abgestimmten Nadellagern, Nadelhülsen oder Nadelkränzen, wenn das Gehäusemaß und der Wellendurchmesser exakt diese Staffelung erfordern.
Der Einsatz erfolgt, wenn die Welle der Baugruppe nicht gehärtet oder feingeschliffen werden kann. In solchen Fällen dient der Ring als vollwertige Gegenlauffläche für die Lagernadeln. Dies mindert das Risiko eines vorzeitigen Verschleißes weicherer Wellenwerkstoffe im direkten Kontakt mit den Wälzkörpern.
Da dieser Innenring ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel nicht durch die Welle und den Ringkörper in das Lager. Die Schmierung muss daher seitlich oder über eine Schmierbohrung im umgebenden Lagergehäuse zugeführt werden. Passen Sie das Schmierkonzept bereits bei der Konstruktion an diese geschlossene Bauform an.
Abgeflachte Stirnseiten unterstützen die problemlose Montage auf der Welle und verringern das Risiko von Beschädigungen beim Aufpressen. Zudem erleichtern sie das axiale Aneinanderfügen an Anschlagschultern oder benachbarten Bauteilen, wodurch ein sauberer Sitz des Rings im Maschinengehäuse unterstützt wird.
Der Schliff der Außenfläche weist fertigungsbedingte Bearbeitungsspuren auf, die bei rotierenden Berührungsdichtungen eine leichte Förderwirkung auf das Schmiermedium ausüben können. Als reine Wälzkörperlaufbahn für Nadellager ist diese Oberfläche technisch vorgesehen. Bei der Verwendung als Dichtring-Lauffläche muss die Schmierstoffführung konstruktiv entsprechend berücksichtigt werden.
Mit einer Breite von 22 mm ist der Ring breiter ausgeführt als der minimale Nadelkranzquerschnitt. Dieser Breitenüberstand erlaubt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, was besonders bei Temperaturdehnungen vorteilhaft ist. Gleichzeitig bietet die breitere Mantelfläche zusätzlichen Raum für axial versetzte Führungsaufgaben.
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