INA
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Der Innenring IR300-330-80 von INA dient mit den Maßen 300x330x80 mm als präzise Laufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR300-330-80 stellt eine feinbearbeitete Gegenlauffläche für Nadelkränze oder Nadellager bereit, wenn die Welle selbst nicht als Laufbahn genutzt werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 300 mm, einem Außendurchmesser von 330 mm sowie einer Breite von 80 mm passt diese metrische Komponente in industrielle Großlagerungen. Wälzlager dieser Größenordnung finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Das Bauteil von INA dient der radialen Führung der Wälzkörper auf der Welle.
Dieses Bauteil kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Wellen nicht direkt als Laufbahn für Nadelrollen geschliffen werden können. Der Innenring IR300-330-80 wird auf den zylindrischen Wellensitz montiert und schützt den Grundkörper vor direktem Wälzkörperkontakt. Durch die Breite von 80 mm bietet der Ring zudem Spielraum für axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, wie sie bei Loslageranordnungen im laufenden Betrieb auftreten können.
Die Variante IR300-330-80 ist ohne Schmierbohrung gefertigt. Das bedeutet, dass die Zufuhr von Schmierstoff nicht radial durch den Innenring erfolgt, sondern extern über das Gehäuse oder den Nadelkranz eingebracht werden muss. Die Laufbahn ist feinbearbeitet, während die Stirnseiten zur montagefreundlichen Handhabung abgeflacht sind. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche primär für den Wälzkörperlauf und erfordert bei kombiniertem Dichtlippenkontakt eine sorgfältige Prüfung der Dichtungsanordnung.
Die Maße betragen 300 mm Bohrungsdurchmesser, 330 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite. Diese metrischen Abmessungen definieren den zylindrischen Sitz auf der Welle sowie die effektive Lauffläche für den zugehörigen Nadelkranz oder das Nadellager im umgebenden Gehäuse.
Ein separater Innenring wird eingesetzt, wenn der Wellenwerkstoff nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Die feinbearbeitete Lauffläche des Rings übernimmt den direkten Kontakt mit den Wälzkörpern und schützt die Welle vor mechanischem Verschleiß im laufenden Betrieb.
Da dieses Modell ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr nicht durch den Ringkörper hindurch. Schmierfett oder Schmieröl muss über benachbarte Bauteile, axiale Zuleitungen oder direkt über den Außenring in den Wälzkörperbereich der Lagerstelle eingeleitet werden.
Eine feinbearbeitete Laufbahn weist eine definierte, sehr geringe Oberflächenrauheit auf, die für den störungsfreien Lauf zylindrischer Wälzkörper erforderlich ist. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern zudem das axiale Fügen mit dem Nadelrollensatz während des Einbaus und schonen angrenzende Bauteile.
Ein Schliff mit Restdrall kann bei direkt aufliegenden Radial-Wellendichtringen zu einer Förderwirkung von Schmierstoffen führen. Wenn Dichtlippen auf der Lauffläche anlaufen sollen, empfiehlt sich daher die genaue Abstimmung der Drehrichtung oder die konstruktive Nutzung einer separaten Dichtungslauffläche.
Die abgeflachten Stirnseiten dienen als praktische Montagehilfe beim Aufschieben auf den Wellensitz und beim Zusammenführen mit dem Nadelkranz. Sie mindern das Risiko von Kantenbeschädigungen beim Einbau und bieten eine definierte Anlagefläche für axiale Anschläge und Sicherungsringe.
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