INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,11 € | 59,06 € |
| 30 | 6,22 € | 55,95 € |
Der Innenring IR110-120-30 von INA bietet mit 110x120x30 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager bei nicht gehärteten Wellen.
Mit dem Innenring IR110-120-30 komplettieren Sie Nadellagerungen, wenn die verwendete Welle nicht selbst als gehärtete und geschliffene Wälzkörperlaufbahn dienen kann. Das metrische Präzisionsteil von INA zeichnet sich durch eine feinbearbeitete Laufbahn aus, die einen ruhigen Lauf der Nadelrollen unterstützt. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das Fügen und schonen anliegende Komponenten während des Betriebs. Durch den Außendurchmesser von 120 mm und die Breite von 30 mm stellt der Ring eine präzise zylindrische Gegenlauffläche bereit.
Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungen, bei denen ungehärtete Wellenwerkstoffe verbaut sind. Der Innenring kommt in Kombination mit Nadelkränzen oder Nadelbüchsen zum Einsatz, damit thermische Behandlungen der Welle entfallen können. Durch die geschliffene Mantelfläche fungiert die Komponente als vollwertige innere Laufbahn. Zudem erlaubt die Baubreite von 30 mm axiale Verschiebungen innerhalb der Lagerstelle, wie sie bei thermisch bedingten Längenänderungen der Welle als Loslager auftreten.
Dieses Modell ist ohne Schmierbohrung ausgeführt und besitzt eine nicht drallfrei geschliffene Oberfläche. Konstrukteure und Instandhalter müssen daher die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse oder von der Stirnseite her einplanen. Da der Ring keinen Querkanal für Schmieröl oder Fett aufweist, bleibt der Querschnitt vollkommen geschlossen, was die Formstabilität unter radialer Belastung begünstigt. Soll die Mantelfläche zugleich als Lauffläche für Radial-Wellendichtringe dienen, ist das Schleifbild bezüglich der Dichtwirkung vorab auf die jeweilige Dichtlippe abzustimmen.
Dieser metrische Innenring verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm. Die Abmessungen definieren sowohl den Wellensitz als auch den Innendurchmesser des darauf abrollenden Nadelkranzes.
Ein Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Welle aus konstruktiven oder wirtschaftlichen Gründen nicht induktiv gehärtet und feingeschliffen werden kann. Der Ring übernimmt die Funktion der inneren Wälzkörperlaufbahn und schützt die Welle vor direktem Verschleiß durch die Nadelrollen.
Die Variante IR110-120-30 besitzt keine eigene Schmierbohrung. Schmiermittel wie Fett oder Schmieröl müssen daher extern zugeführt werden, beispielsweise über eine Bohrung im Lageraußenring oder direkt von den offenen Stirnseiten der Lagerstelle.
Die Bezeichnung beschreibt das Schleifmuster auf der Oberfläche. Für reine Wälzlagerlaufbahnen ist dies der gängige Standard. Wird die Mantelfläche jedoch zusätzlich als Gegenlauffläche für eine berührende Dichtlippe genutzt, kann der Schleifdrall je nach Drehrichtung Schmierstoff fördern.
Die abgeflachten Stirnflächen mit definierten Kanten erleichtern das axiale Fügen des Rings auf den Wellensitz. Zudem dienen sie als saubere Anlauffläche für benachbarte Distanzhülsen, Wellenschultern oder anliegende Lagerkomponenten.
Ja, breitere Innenringe können prinzipiell auch als Anlauffläche für Dichtlippen herangezogen werden. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Mantelfläche nicht drallfrei geschliffen ist, weshalb die Eignung für dynamische Dichtungen anwendungsspezifisch geprüft werden sollte.
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