HF0612 -L564 Hülsenfreiläufe von INA
HF0612 -L564 Hülsenfreiläufe von INA

INA

Hülsenfreiläufe INA HF0612 -L564

Technische Daten
 
Innendurchmesser
6 mm
Außendurchmesser
10 mm
Breite
12 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Außenring
ohne Rändelung im Außenring
Bauform
Hülsenfreilauf ohne Lagerung
Temperaturbereich
-10 bis +70 °C
Andruckfedern
Stahlfedern
Gewicht
0,003 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Hülsenfreiläufe INA HF0612 -L564
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Hülsenfreiläufe INA HF0612 -L564

Der Hülsenfreilauf HF0612 -L564 von INA bietet eine kompakte Drehmomentübertragung in einer Drehrichtung bei Abmessungen von 6x10x12 mm.

Der Hülsenfreilauf HF0612 -L564 überträgt Drehmomente richtungsgebunden und läuft in Gegenrichtung frei. Als Bauelement von INA verfügt diese Ausführung über eine dünnwandige Hülse und integrierte Stahlfedern. Die kompakte Konstruktion mit 6 mm Bohrung, 10 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite beansprucht minimalen radialen Bauraum. Da das Bauteil als offenes Lager konzipiert ist, erfolgt die Schmierung über die umgebende Baugruppe.

Wofür eignet sich der Hülsenfreilauf HF0612 -L564?

Dieser Freilauf dient primär als Rücklaufsperre, Überholkupplung oder Schrittschaltwerk in mechanischen Antriebssträngen. Durch die direkte Federung der Klemmelemente mit Stahlfedern schaltet die Einheit beim Wechsel der Drehrichtung ohne Verzögerung. Da die Bauform ohne integrierte Lagerung ausgeführt ist, nimmt sie ausschließlich Drehmomente auf. Radiale Führungskräfte der Welle müssen daher durch benachbarte Wälzlager abgefangen werden. Bei sachgerechter Auslegung arbeitet der Freilauf im Temperaturbereich von -10 bis +70 Grad.

Worauf kommt es beim Einbau der Bauform ohne Lagerung an?

Weil der Hülsenfreilauf HF0612 -L564 über keine eigene Lagerung verfügt, erfordert die Konstruktion eine genaue Zentrierung von Welle und Gehäusebohrung. Fluchtungsfehler beeinträchtigen das Klemmen der Klemmelemente und mindern die Funktion. Konstrukteure platzieren deshalb separate Wälzlager unmittelbar neben der Hülse. Da der Außenring ohne Rändelung ausgeführt ist, wird der Freilauf mit einem geeigneten Werkzeug bündig eingepresst. Zudem verlangt die ungedichtete Bauart saubere Betriebsbedingungen sowie externe Dichtelemente gegen das Eindringen von Partikeln.

Welche Maße hat der Hülsenfreilauf HF0612 -L564?

Der Hülsenfreilauf weist einen Innendurchmesser von 6 mm, einen Außendurchmesser von 10 mm sowie eine Breite von 12 mm auf. Durch diesen schlanken Querschnitt lässt sich das Bauteil platzsparend in Gehäuse und Maschinenelemente integrieren. Vor der Montage sollten Sie den Passungssitz der Welle und des Gehäuses exakt auf diese Nenngrößen abstimmen.

Welche Funktion haben die integrierten Stahlfedern?

Die Stahlfedern drücken jedes Klemmelement einzeln an die Klemmrampen der Hülse. Dadurch bleibt der ständige Kontakt zwischen Welle, Klemmkörpern und Außenring erhalten, was für sofortiges Ansprechen beim Wechsel der Drehrichtung sorgt. Die Federwirkung ermöglicht gleichmäßige Schaltvorgänge mit geringem Leerlaufreibmoment und unterstützt den Betrieb bei häufigen Richtungswechseln.

Benötigt der Hülsenfreilauf HF0612 -L564 zusätzliche Wälzlager?

Ja, da es sich um eine Ausführung ohne integrierte Lagerung handelt, darf der Freilauf ausschließlich reine Drehmomente übertragen. Radiale Kräfte müssen separate Stützlager aufnehmen, die direkt neben dem Hülsenfreilauf auf der Welle angeordnet werden. Eine präzise Ausrichtung verhindert Verkantungen, schützt die Klemmrollen vor Überlastung und sichert die Klemmfunktion.

Für welchen Temperaturbereich ist das Bauteil spezifiziert?

Der Freilauf ist für Betriebstemperaturen zwischen -10 und +70 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten Werkstoffe und Federkraft ihre spezifizierten Eigenschaften. Für den störungsfreien Betrieb empfiehlt sich ein Schmierstoff, der auf dieses Temperaturintervall abgestimmt ist und die Beweglichkeit der gefederten Klemmelemente nicht behindert.

Wie wird der ungedichtete Hülsenfreilauf vor Verschmutzung geschützt?

Als offenes Bauteil besitzt dieses Modell keine werkseitigen Dichtscheiben. Bei staubiger oder feuchter Umgebung sollten Sie externe Dichtringe in der Anschlusskonstruktion vorsehen. Geeignete berührende Dichtungen schützen die Klemmelemente vor Feststoffpartikeln und Schmutzwasser, während sie gleichzeitig das Austreten von Schmierstoff aus der Klemmzone verhindern.

Was bedeutet die Ausführung ohne Rändelung im Außenring?

Der Außenring besitzt eine glatte Mantelfläche ohne Außenrändelung. Der Halt im Gehäuse erfolgt rein kraftschlüssig über den Presssitz. Beim Einpressen muss die Kraft gleichmäßig mit einem passenden Einpressdorn auf die Stirnseite des Rings eingeleitet werden, ohne die Klemmrollen oder die dünnwandige Hülse zu beschädigen oder radial zu verformen.

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