SALKAC22  M Gelenkköpfe von SKF
SALKAC22  M Gelenkköpfe von SKF

SKF

Gelenkköpfe SKF SALKAC22 M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
22 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
28 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Ausführung
Stahl/Bronze
Schmierbohrung
mit Schmierbohrung
Gewindeart
Außengewinde
Gewinderichtung
Linksgewinde
Wartung
wartungspflichtige Ausführung
Gewicht
0,44 kg
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Gelenkköpfe SKF SALKAC22 M
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Gelenkköpfe SKF SALKAC22 M

Der wartungspflichtige Gelenkkopf SALKAC22 M von SKF bietet mit 22 mm Bohrung und Außengewinde eine belastbare Verbindung für mechanische Gestänge.

Der Gelenkkopf SALKAC22 M dient als mechanisches Verbindungselement zur Übertragung von Zug- und Druckkräften bei gleichzeitigen Schwenkbewegungen. Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 22 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Breite von 28 mm. Durch das integrierte Gelenklager gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler aus. Als offenes Bauteil ohne Dichtung eignet sich das Lager für saubere Einbauumgebungen oder Konstruktionen mit separatem Schutz.

Wofür eignet sich der Gelenkkopf SALKAC22 M im industriellen Einsatz?

Dieses mechanische Verbindungselement kommt vorrangig an Steuerstangen, Hebelmechanismen und Zylinderanlenkungen zum Einsatz. Die Gleitpaarung aus Stahl und Bronze bewährt sich besonders bei wechselnden radialen Belastungen sowie stoßartigen Krafteinwirkungen. Durch die kugelradiusförmige Lagerung gleicht der Kopf Schrägstellungen aus, ohne Verkantungen im Gestänge zu erzeugen. Das Schaftgewinde ermöglicht eine exakte Justierung der Stangenlänge im laufenden Aufbau.

Welche Funktion haben Schmierbohrung und Linksgewinde an diesem Gelenkkopf?

Die Ausführung verfügt über ein metrisches Außengewinde mit Linksgewinde. In Verbindung mit einem gegenläufigen Rechtsgewinde an der Gegenseite erlaubt dies ein spielfreies Einstellen von Koppelstangen durch einfaches Verdrehen der Verbindungsstrebe. Da es sich um eine wartungspflichtige Ausführung handelt, leitet die integrierte Schmierbohrung Schmierstoff direkt an die Gleitflächen zwischen Innenring und Bronzeschale. Ein regelmäßiges Nachschmieren unterstützt die Funktion und mindert den Reibungsverschleiß.

Was zeichnet den Gelenkkopf SALKAC22 M aus?

Dieser Gelenkkopf verbindet bewegliche Bauteile und überträgt Zug- sowie Druckkräfte bei Schwenk- und Kippbewegungen. Die Einheit besteht aus einem Gehäuse mit Außengewinde und einem eingesetzten Radial-Gelenklager. Typische Merkmale sind das linksgängige Schaftgewinde sowie die wartungspflichtige Gleitflächenkombination aus Stahl und Bronze.

Welche Maße weist der Gelenkkopf SALKAC22 M auf?

Die Bohrung des Innenrings misst 22 mm, passend zur Aufnahme entsprechender Bolzen oder Wellen. Der Gelenkkopf besitzt einen Außendurchmesser von 55 mm am Kopfauge sowie eine Baubreite von 28 mm. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum im Gestänge.

Was bedeutet die Gleitpaarung Stahl/Bronze bei diesem Gelenkkopf?

Bei dieser Materialpaarung gleitet ein Innenring aus Stahl in einer Lagerschale aus Bronze. Diese Kombination nimmt wechselnde radiale Kräfte auf und zeichnet sich durch günstige Notlaufeigenschaften aus. Für eine reibungsarme Gleitbewegung erfordert die Gleitpaarung jedoch eine regelmäßige Zufuhr von Schmierstoff.

Warum besitzt dieses Bauteil ein Linksgewinde?

Ein Linksgewinde dreht sich gegen den Uhrzeigersinn ein. Gestängekonstruktionen nutzen häufig ein Bauteil mit Rechtsgewinde an einem Ende und ein Element mit Linksgewinde am anderen Ende. Durch diese Anordnung lässt sich der Abstand zwischen zwei Anlenkpunkten durch Drehen der Verbindungsstange stufenlos einstellen.

Wie erfolgt die Wartung bei der Ausführung mit Schmierbohrung?

Das Bauteil ist als wartungspflichtige Ausführung konzipiert. Über die Schmierbohrung am Kopfgehäuse wird frisches Schmiermittel direkt in den Spalt zwischen den metallischen Gleitflächen eingebracht. Die Nachschmierung verdrängt verbrauchten Schmierstoff und mindert den mechanischen Abrieb im Betrieb.

Warum ist das Lager als offene Variante ausgeführt?

Die offene Bauform verzichtet auf integrierte Dichtscheiben. Das verringert das Reibmoment im Lager und ermöglicht einen ungehinderten Schmierstoffdurchtritt beim Nachfetten. Allerdings verlangt diese Bauweise einen Einsatz in Umgebungen, die weitgehend frei von abrasivem Staub oder direkter Feuchtigkeit sind.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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