FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 64,52 € | 580,64 € |
Die Gehäusedichtung NTSG44 von FAG schützt Lagergehäuse berührungsfrei bei Abmessungen von 200 x 234,4 x 50 mm und weiten Temperaturbereichen.
Die Gehäusedichtung NTSG44 von FAG ist eine Labyrinthdichtung für industrielle Lagergehäuse mit 200 mm Wellendurchmesser. Das Dichtelement schirmt den Gehäuseinnenraum gegen feste Fremdkörper ab und unterstützt den Verbleib des Schmierstoffs im Gehäuse. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad eignet sich das Bauteil für ausgeprägte Temperaturschwankungen. Im Lieferumfang ist ein Metallring enthalten, der gezielt eine Gehäuseseite abdichtet und einen reibungsarmen Lauf des Gesamtsystems unterstützt.
Dieses Dichtelement kommt in Lagergehäusen zum Einsatz, die partikelförmigen Verunreinigungen wie Staub oder groben Partikeln ausgesetzt sind. Weil Labyrinthdichtungen berührungsfrei konstruiert sind, entsteht kein mechanischer Reibungsverschleiß an der Welle. Die Gehäusedichtung NTSG44 empfiehlt sich daher für Anwendungen mit höheren Wellendrehzahlen und kontinuierlichem Betrieb. Das thermische Einsatzspektrum von -50 bis +200 Grad deckt sowohl niedrige Umgebungstemperaturen als auch Anwendungen mit hoher thermischer Belastung ab.
Bei der Auswahl sind die Gehäusegeometrie und der Wellendurchmesser ausschlaggebend. Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 234,4 mm und einer Baubreite von 50 mm muss der Ring exakt in die vorgesehene Dichtungsnut passen. Da die Ausführung als ungeteilter Metallring geliefert wird, erfordert die Montage das axiale Aufschieben über das Wellenende vor dem Aufsetzen des Gehäuses. Für eine beidseitige Abdichtung der Lagerstelle werden entsprechend zwei separate Ringe benötigt.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 234,4 mm und eine Breite von 50 mm. Diese Dimensionen sind auf passende Lagergehäuse abgestimmt und ermöglichen den passgenauen Sitz in der Gehäusenut. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich von Gehäusesitz und Wellendurchmesser mit diesen Vorgaben.
Ein Labyrinthprofil dichtet die Lagerstelle berührungsfrei über einen engen, mehrfach umgelenkten Ringspalt ab. Verunreinigungen und grobe Feststoffpartikel werden durch die Geometrie am Eindringen gehindert, während Schmierfett im System verbleibt. Weil keine Dichtlippe auf der rotierenden Welle schleift, treten weder Reibungsverluste noch hitzebedingter Dichtungsverschleiß auf.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -50 bis +200 Grad spezifiziert. Dadurch bleibt die Schutzwirkung sowohl bei starker Kälte als auch bei hoher Wärmeentwicklung der Lagerstelle erhalten. Die Ausführung eignet sich für Industrieanlagen mit schwankenden Umgebungstemperaturen oder erhöhter Prozesswärme.
Die Lieferung umfasst einen einzelnen Metallring zur Abdichtung einer Gehäuseseite. Sofern ein Gehäuse für eine durchgehende Welle ausgestattet werden soll, ist für die gegenüberliegende Gehäuseseite ein zweiter Dichtring erforderlich. Bei Gehäusen mit geschlossenem Enddeckel genügt ein einziges Exemplar für die offene Wellenseite.
Da es sich um einen ungeteilten Metallring handelt, wird die Gehäusedichtung NTSG44 vor dem Einsetzen der Welle axial über das Wellenende geschoben. Eine saubere, unbeschädigte Wellenoberfläche sowie der korrekte Sitz in der Gehäusenut tragen dazu bei, dass der Dichtspalt gleichmäßig verläuft und keine Bauteile aneinander streifen.
Labyrinthdichtungen eignen sich vor allem für hohe Drehzahlen und thermisch anspruchsvolle Umgebungen, bei denen berührende Elastomer-Dichtlippen durch Reibung überhitzen oder verschleißen würden. Sie schützen die Lagerung gegen groben Schmutz, erfordern jedoch bei feinen Flüssigkeiten gegebenenfalls ergänzende Schutzmaßnahmen im Gehäuseumfeld.
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