SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,30 € | 119,64 € |
| 20 | 12,59 € | 113,35 € |
Die Gehäusedichtung TS36 von SKF schützt Lagergehäuse mit 160 mm Wellendurchmesser vor Verunreinigungen und ist für Temperaturen von -50 bis +200 °C ausgelegt.
Mit der Gehäusedichtung TS36 erhalten Sie eine berührungsfreie Labyrinthdichtung von SKF für den industriellen Einsatz in geteilten Stehlagergehäusen. Das Dichtelement weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 195 mm sowie eine Breite von 42 mm auf. Die Dichtung schirmt die Wälzlagerung gegen feste Verunreinigungen und Staub ab, während der Schmierstoff im Inneren des Gehäuses verbleibt. Durch das berührungsfreie Wirkprinzip arbeitet diese Dichtungsbauform reibungsarm und ohne zusätzlichen Drehwiderstand.
Dieses Dichtelement findet vor allem in Stehlagergehäusen Verwendung, bei denen grobe Schmutzpartikel, Staub oder feste Fremdkörper abgewehrt werden müssen. Die Labyrinthdichtung bildet durch ineinandergreifende Stege einen engen Spaltkanal. Weil keine Dichtlippe mechanisch auf der Welle schleift, eignet sich das Bauteil für Anwendungen mit höheren Umfangsgeschwindigkeiten. Der thermische Einsatzbereich von -50 bis +200 °C ermöglicht den Betrieb auch unter stark schwankenden Umgebungstemperaturen.
Die Gehäusedichtung TS36 besteht aus einem soliden Metallring, der jeweils eine Gehäuseseite abdichtet. Für ein beidseitig offenes Durchgangsgehäuse werden entsprechend zwei Stück dieses Bauteils benötigt. Dank der berührungsfreien Wirkweise entsteht im laufenden Betrieb kein mechanischer Verschleiß an der Dichtzone. Vor dem Einbau empfiehlt sich das Prüfen von Gehäusemaßen und Wellensitz auf Maßhaltigkeit, damit die Dichtung mit einem gleichmäßigen Spaltabstand arbeiten kann.
Die Gehäusedichtung besitzt einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 195 mm und eine Gesamtbreite von 42 mm. Diese Abmessungen sind exakt auf passende Lagergehäuse abgestimmt. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass Wellendurchmesser und Gehäusebohrung mit diesen Werten übereinstimmen.
Ein Labyrinthring arbeitet nach dem Prinzip der berührungsfreien Spaltabdichtung. Die Geometrie zwingt eindringenden Schmutz durch verwinkelte Kanäle, wodurch Partikel vor dem eigentlichen Gehäuseinnenraum abgewiesen werden. Da kein elastisches Dichtelement an der rotierenden Welle anliegt, entstehen weder messbare Reibungswärme noch Lippenverschleiß.
Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -50 bis +200 °C ab. Dadurch eignet sich die Dichtung sowohl für Kälteanwendungen als auch für wärmebelastete Industrieantriebe. Die solide metallische Ausführung behält ihre Formstabilität über dieses gesamte Spektrum hinweg bei.
Geliefert wird ein einzelner Metallring. Dieser dichtet genau eine Seite eines Gehäuses ab. Wenn Ihre Welle das Gehäuse komplett durchquert, müssen Sie für eine vollständige beidseitige Abdichtung zwei Stück der Gehäusedichtung TS36 vorsehen.
Als berührungsfreie Dichtung erfordert die Labyrinthdichtung keinen Anpressdruck und unterliegt keinem Reibungsverschleiß. Beim Nachschmieren des Lagergehäuses füllt das eingebrachte Schmierfett die engen Labyrinthgänge aus, was das Eindringen von Schmutzpartikeln wirksam hemmt. Ein regelmäßiges Nachstellen oder Austauschen von verschlissenen Dichtlippen entfällt bei dieser metallischen Bauform.
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