SNR
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Die Gehäusedichtung SC520 SV von SNR schützt Stehlagergehäuse auf 90-mm-Wellen durch die wirksame Kombination aus V-Ring und stabilem Metallring.
Die Gehäusedichtung SC520 SV dient als berührendes Dichtelement zur Abdichtung von Stehlagergehäusen im Maschinen- und Anlagenbau. Ausgelegt für Wellen mit einer Bohrung von 90 mm schirmt das Dichtsystem die Lagerstelle vor Schmutzeintrag ab und unterstützt den Rückhalt des Schmierfetts im Gehäuse. Konstruiert für Betriebstemperaturen von -40 bis +100 Grad, eignet sich das Bauteil von SNR Wälzlager für Industrieanwendungen mit Schmutzbelastung.
Das Dichtsystem kommt vor allem in Stehlagergehäusen zum Einsatz, bei denen rotierende Wellen vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit oder festen Partikeln bewahrt werden müssen. Typische Einsatzorte finden sich an Wellendurchführungen mit kontinuierlicher Rotationsbewegung. Durch die Barriere gegen äußere Verunreinigungen schont die Dichtung Wälzkörper sowie Laufbahnen und trägt zur Betriebsdauer der gesamten Gehäuseeinheit bei.
Die Ausführung als V-Ring-Dichtung besteht aus einem elastischen V-Ring und einem präzise geführten Metallring. Der V-Ring rotiert auf der Welle mit und dichtet axial gegen die Gegenlauffläche des Gehäuses oder des Rings ab. Dabei wirkt die elastische Dichtlippe zusätzlich wie eine Schleuderscheibe gegen Schmutz und Spritzwasser. Für die ordnungsgemäße Dichtwirkung sind der passende Wellendurchmesser von 90 mm sowie eine sorgfältige Ausrichtung der Kontaktflächen maßgeblich.
Die Dichtung schirmt Stehlagergehäuse auf 90-mm-Wellen gegen Umgebungseinflüsse wie Staub und Schmutzpartikel ab. Durch das Zusammenspiel aus V-Ring und Metallring wird der Lagerinnenraum geschützt und der Schmierstoff im Gehäuse gehalten. Dies trägt zur Betriebssicherheit der Wälzlagerung bei.
Die Dichtung ist für Lagerungen mit einer Bohrung beziehungsweise einem Wellendurchmesser von 90 mm ausgelegt. Diese Maßangabe bestimmt den passgenauen Sitz des mitdrehenden Dichtrings auf der Welle. Für den korrekten Einbau in das entsprechende Lagergehäuse muss der Durchmesser der Welle exakt mit dem Nenndurchmesser der Dichtung übereinstimmen.
Die Dichtung deckt einen Einsatzbereich von -40 bis +100 Grad ab. Damit eignet sie sich für Standardanwendungen in Industrieumgebungen ebenso wie für gekühlte oder mäßig erwärmte Bereiche. Bei thermischen Spitzen über der Maximalgrenze von 100 Grad können Dichtungswerkstoffe verhärten und ihre Elastizität verlieren, weshalb die Betriebstemperatur im zulässigen Fenster bleiben sollte.
Der Lieferumfang umfasst genau einen Metallring und einen V-Ring. Beide Komponenten bilden im Gehäuse ein aufeinander abgestimmtes System: Während der Metallring für Stabilität und eine definierte Führung sorgt, übernimmt der elastische V-Ring den axialen Dichtkontakt. Sie erhalten damit einen montagefertigen Dichtungssatz für eine Seite der Lagerstelle.
Ein V-Ring sitzt mit Vorspannung direkt auf der Welle und läuft mit dieser synchron um. Die flexible Dichtlippe liegt axial an einer senkrechten Gehäusewand oder Gegenfläche an. Bei Rotation wirkt der Ring zusätzlich als Schleuderring, wodurch herantretende Partikel oder Flüssigkeitstropfen durch die Zentrifugalkraft von der Lagerstelle weggeschleudert werden.
Vor dem Einbau sollten Welle und Dichtbereich gründlich gereinigt werden, um Beschädigungen der Dichtlippe zu vermeiden. Der V-Ring muss gleichmäßig ohne Verdrehung auf die 90-mm-Welle aufgeschoben werden. Achten Sie auf den korrekten axialen Abstand zur Anlauffläche des Metallrings, damit die elastische Lippe mit dem vorgesehenen Anpressdruck anliegt.
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