SNR
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,45 € | 103,46 € |
| 20 | 10,90 € | 98,01 € |
Gehäusedichtung SC520 LA von SNR Wälzlager: berührungsarme Labyrinthdichtung mit 90 mm Bohrung für Betriebstemperaturen von -50 bis +200 °C.
Die Gehäusedichtung SC520 LA dichtet Stehlagergehäuse gegen das Eindringen fester Schmutzpartikel und Staub ab. Entwickelt von SNR Wälzlager, nutzt diese Ausführung das Funktionsprinzip der berührungsfreien Labyrinthdichtung. Bei einem Innendurchmesser von 90 mm dichtet der Ring die Welle reibungsarm ab und eignet sich für weite thermische Einsatzbereiche von -50 bis +200 °C. Sie schützt das innenliegende Wälzlager vor äußeren Verunreinigungen und unterstützt den störungsfreien Betrieb.
Diese Dichtung eignet sich vor allem für Stehlagerungen und Gehäuseeinheiten mit rotierenden Wellen. Da die Labyrinthdichtung berührungslos arbeitet, entstehen weder mechanischer Reibungsverschleiß noch zusätzliche Wärme an der Wellenoberfläche. Der Temperaturbereich von -50 bis +200 °C gestattet den Einsatz in kalten Umgebungen ebenso wie in wärmebelasteten Industrieanlagen mit hoher Staub- oder Spänebelastung.
Der Lieferumfang umfasst einen Metallring, der jeweils eine Gehäuseseite abdichtet. Für beidseitig offene Gehäuse mit durchgehender Welle benötigen Sie zwei Dichtringe. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser von 90 mm auf Maßhaltigkeit und Sauberkeit. Da das Bauteil aus Metall besteht und berührungsfrei im Gehäusespalt sitzt, sollten Sie beim Fügen auf einen verkantungsfreien Sitz achten, um Schleifkontakte im Betrieb zu vermeiden.
Sie schirmt Stehlagergehäuse gegen feste Partikel und Verunreinigungen ab. Als Labyrinthdichtung bildet sie eine verwinkelte Spaltgeometrie, die Schmutz mechanisch abweist, ohne direkten Anpressdruck auf die Welle auszuüben. Dadurch entsteht keine Reibungswärme, und die Wellenoberfläche bleibt frei von Einlaufspuren.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 90 mm ist die Dichtung exakt auf Wellen dieses Nennmaßes abgestimmt. Sie wird in passende Nuten des Lagergehäuses eingesetzt, um den Gehäuseinnenraum abzudichten. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob Welle und Gehäusebohrung mit den Anschlussmaßen der Dichtung übereinstimmen.
Das Wirkprinzip basiert auf einem berührungsfreien Labyrinthspalt zwischen feststehendem Gehäuse und rotierender Welle. Durch gezielte Richtungsänderungen im Spalt wird Schmutz mechanisch abgebremst. Da keine Dichtlippe anliegt, tritt kein reibungsbedingter Verschleiß auf, was hohe Drehzahlen und lange Wartungsintervalle begünstigt.
Ausgelegt für den Bereich von -50 bis +200 °C, widersteht das Bauteil starkem Frost ebenso wie intensiver Prozesswärme. Die metallische Ausführung versprödet bei Kälte nicht und behält auch bei anhaltend hohen Betriebstemperaturen ihre Formstabilität und Schutzwirkung.
Geliefert wird ein einzelner Metallring, der eine Gehäuseseite abdichtet. Läuft die 90-mm-Welle komplett durch das Lagergehäuse hindurch, sind zwei Einheiten erforderlich, um beide Gehäuseseiten abzudichten. Schließt das Gehäuse auf einer Seite mit einem Enddeckel ab, genügt ein einzelner Ring.
Im Gegensatz zu berührenden Lippendichtungen liegt der metallische Labyrinthring nicht reibend an der Welle an. Dadurch entsteht kein zusätzliches Reibungsmoment an der Welle. Während elastomere Lippendichtungen mit der Zeit verschleißen können, bleibt der Dichtspalt der Labyrinthdichtung im Betrieb formstabil.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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