SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 13,71 € | 123,40 € |
Die Gehäusedichtung TSN520 S von SKF schützt Stehlagergehäuse berührungsarm vor Verunreinigungen bei Wellendurchmessern von 90 mm und extremen Temperaturen.
Die Gehäusedichtung TSN520 S von SKF ist als ungeteilte Labyrinthdichtung für anspruchsvolle Industriegehäuse konzipiert. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm und einer Baubreite von 24 mm passt dieses Dichtelement exakt in entsprechende Gehäusenuten. Das Bauteil deckt einen breiten Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad ab. Es schützt die gelagerten Komponenten vor Schmutzpartikeln, während das Gesamtsystem reibungsarm läuft.
Wälzlagergehäuse in thermisch beanspruchten Anlagen profitieren maßgeblich von dieser Dichtungslösung. Bei Einsatztemperaturen zwischen -50 und +200 Grad sowie hoher Staubbelastung arbeitet das metallische Dichtelement dauerhaft maßhaltig, da keine Elastomere altern oder verhärten können. Die berührungsfreie Labyrinthkonstruktion erzeugt kaum Reibungswärme, wodurch der Betrieb auch bei höheren Wellengeschwindigkeiten ohne zusätzlichen Verschleiß an der Welle möglich ist.
Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussmaße von Welle und Gehäuse. Das Dichtelement benötigt einen Wellensitz von 90 mm, eine Gehäusebohrung von 145 mm sowie eine Nutbreite von 24 mm. Da die Ausführung aus einem einzelnen Metallring besteht, dichtet sie genau eine Gehäuseseite ab. Bei durchgehenden Wellen sind zwei Dichtringe erforderlich. Eine präzise axiale Ausrichtung stellt sicher, dass das Profil berührungsfrei in der Nut rotiert.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 145 mm und einer Breite von 24 mm passt die TSN520 S passgenau in die Dichtungsnuten kompatibler Stehlagergehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich ein Abgleich dieser Abmessungen mit dem jeweiligen Lagersitz.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -50 bis +200 Grad. Durch diesen weiten thermischen Spielraum eignet sich das Bauteil sowohl für Tieftemperaturanwendungen als auch für Heißbetriebe. Der metallische Ring behält über dieses Spektrum hinweg seine Formstabilität und Dichtfunktion.
Das Labyrinthprinzip dichtet die Lagerstelle berührungsarm über einen engen, mehrfach umgelenkten Spalt zwischen Welle und Gehäuse ab. Feste Partikel prallen am Profil ab und dringen nicht ins Gehäuse ein. Da keine Dichtlippe auf der Welle anliegt, entstehen im laufenden Betrieb minimale Reibungsverluste.
Geliefert wird ein einzelner Metallring, der eine Gehäuseseite abdichtet. Für ein Stehlagergehäuse mit beidseitig durchgehender Welle werden zwei Ringe dieses Typs benötigt. Bei einem einseitig geschlossenen Gehäuse genügt ein Dichtring in Kombination mit einem Enddeckel.
Die Dichtung ist für geteilte Stehlagergehäuse ausgelegt, deren Nuten den Maßen 90x145x24 mm entsprechen. Sie dient dazu, die internen Wälzlager vor dem Eindringen von Schmutz zu schützen und das Austreten von Schmierstoff aus dem Gehäuse zu verringern.
Im Gegensatz zu schleifenden Lippendichtungen erzeugt ein metallischer Labyrinthring keinen mechanischen Abrieb auf der Welle und baut keine Reibungswärme auf. Zudem bleibt das Metall im Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad formstabil, während elastomere Dichtungen bei extremen Temperaturen verspröden können.
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