SKF
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Die Gehäusedichtung TSN515 C von SKF dichtet Stehlagergehäuse mit 65 mm Wellendurchmesser beidseitig ab und schützt Wälzlager vor Schmutzpartikeln.
Die Gehäusedichtung TSN515 C von SKF ist ein vorkonfektionierter Dichtungssatz für geteilte Wälzlagergehäuse im industriellen Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 93 mm sowie einer Breite von 10 mm passt diese Dichtungsvariante präzise in die dafür vorgesehenen Ringnuten des Gehäuses. Als bewährte Filzdichtung schirmt die Komponente die innenliegenden Lager gegen feste Verunreinigungen ab und hält das Schmierfett im Gehäuseinnenraum.
Die Gehäusedichtung TSN515 C kommt vorwiegend in geteilten Stehlagergehäusen zum Einsatz, die mäßigen Staub- und Schmutzbelastungen ausgesetzt sind. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit 65 mm Durchmesser. Die Filzstreifen legen sich an die rotierende Welle an und bilden eine berührende Schutzschicht. Das Material nimmt Schmierfett auf, was die Reibung an der Kontaktfläche reduziert und den Schmierstoffverlust aus dem Gehäuse mindert.
Dieser Satz besteht aus vier geteilten Halbringen und dichtet beide Seiten eines Durchgangsgehäuses ab. Durch den geteilten Aufbau entfällt das Abziehen von Wellenbauteilen oder Kupplungen, was den Austausch bei Wartungsarbeiten vereinfacht. Die Dichtung deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +100 Grad ab. Vor dem Einbau empfiehlt sich das gründliche Tränken der Filzstreifen mit Schmierstoff, um Trockenlauf an der Welle vorzubeugen.
Der Lieferumfang umfasst einen kompletten Dichtungssatz aus vier einzelnen Filzhalbringen. Diese vier Ringhälften reichen aus, um beide Durchgangsseiten eines geteilten Lagergehäuses vollständig abzudichten. Durch die geteilte Ausführung erfolgt der Einbau direkt in die Gehäusenuten, ohne dass Sie Nachbarbauteile von der Welle demontieren müssen.
Die Dichtung besitzt eine Bohrung von 65 mm für den Wellendurchmesser, einen Außendurchmesser von 93 mm für die Gehäusenut sowie eine Breite von 10 mm. Diese Maße müssen exakt mit der Nutengeometrie des Stehlagergehäuses übereinstimmen, damit der Filz fest sitzt und dicht anliegt.
Die Gehäusedichtung deckt einen Einsatzbereich von -40 bis +100 Grad ab. Sie eignet sich damit für Standardanwendungen in Industrieumgebungen, ungeheizten Hallen oder geschützten Außenbereichen. Für Betriebstemperaturen außerhalb dieser Grenzwerte sind abweichende Dichtungswerkstoffe zu wählen.
Der Filzring liegt mit leichter Vorspannung an der rotierenden Welle an und wirkt als berührende Dichtung gegen Staub und groben Schmutz. Wenn der Filz vor dem Betrieb mit Fett benetzt wird, bildet sich ein Schmierfilm, der die Reibung mindert und den Austritt von Schmierstoff hemmt.
Das Nachsetzzeichen C kennzeichnet bei SKF die Ausführung als Filzdichtungssatz, der beide Seiten eines Gehäuses abdichtet. Diese Variante wird standardmäßig gewählt, wenn eine unkomplizierte, fettgeschmierte Lagerung mit geteiltem Gehäuse gegen normales Staubaufkommen geschützt werden soll.
Tränken Sie die Filzhalbringe vor dem Einlegen gründlich mit dem jeweiligen Lagerschmierfett. Setzen Sie die Streifen danach gleichmäßig in die Ringnuten des Gehäuseunter- und -oberteils ein. Die Stoßstellen müssen sauber aneinanderliegen, ohne beim Zusammenbau des Gehäuses gequetscht zu werden.
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