TSN320  S Gehäusedichtungen von SKF
TSN320  S Gehäusedichtungen von SKF

SKF

Gehäusedichtungen SKF TSN320 S

Technische Daten
 
Innendurchmesser
115 mm
Außendurchmesser
165 mm
Breite
24 mm
Lieferumfang
1 Metallring, dichtet eine Seite eines Gehäuses ab
Ausführung
Labyrinthdichtung
Temperaturbereich
-50 bis +200 °C
Gewicht
1,73 kg
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Gehäusedichtungen SKF TSN320 S
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Gehäusedichtungen SKF TSN320 S

Die Gehäusedichtung TSN320 S von SKF dichtet als Labyrinthring Lagergehäuse mit 115 mm Wellendurchmesser im Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad ab.

Mit der Gehäusedichtung TSN320 S erhalten Sie ein Dichtelement zur Abdichtung von Stehlagergehäusen im industriellen Einsatz. Die Ausführung als Labyrinthdichtung schützt die gelagerte Welle sowie die Wälzlager vor dem Eindringen von festen Partikeln und Schmutz. Der Dichtring weist eine Bohrung von 115 mm, einen Außendurchmesser von 165 mm und eine Breite von 24 mm auf. Durch die berührungsfreie Wirkungsweise der Labyrinthgeometrie arbeitet das Bauteil verschleißarm und ermöglicht hohe Wellendrehzahlen ohne zusätzliche Reibungswärme an der Dichtstelle.

In welchen Gehäusen kommt die Gehäusedichtung TSN320 S zum Einsatz?

Dieses Dichtelement dichtet geteilte Stehlagergehäuse ab, in denen Wellen mit 115 mm Durchmesser gelagert sind. Der Einsatz erfolgt in industriellen Lagerstellen mit erhöhter Verschmutzungsgefahr. Da der Lieferumfang aus einem Metallring besteht, dichtet dieses Bauteil genau eine Gehäuseseite ab. Für durchgehende Wellen mit beidseitigem Gehäuseaustritt sind zwei Stück dieser Bauform erforderlich, um beide Seiten der Lagerung abzudecken.

Wie verhält sich die Labyrinthdichtung TSN320 S bei Temperaturen bis 200 Grad?

Die Gehäusedichtung TSN320 S deckt einen Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad ab. Damit eignet sich das Bauteil für Produktionsumgebungen mit ausgeprägten thermischen Schwankungen oder hoher Betriebswärme. Im Unterschied zu berührenden Dichtlippen unterliegt die metallische Labyrinthstruktur keinem mechanischen Verschleiß an der Wellenoberfläche. Die Dichtwirkung beruht auf dem engen Spalt, der Schmutzpartikel am Vordringen in den Gehäuseinnenraum hindert. Beim Einbau sind das Fluchten der Gehäuseteile sowie die Passgenauigkeit an der Welle zu beachten.

Was ist die Gehäusedichtung TSN320 S?

Dieser metallische Dichtungsring von SKF dient als berührungsfreie Labyrinthdichtung in Stehlagergehäusen. Das Bauteil bildet einen engen Durchgang um die Welle und schützt das innenliegende Wälzlager vor dem Eindringen fester Partikel.

Welche Maße hat die Gehäusedichtung TSN320 S?

Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 115 mm, der auf den Wellendurchmesser abgestimmt ist. Der Außendurchmesser beträgt 165 mm und die Baubreite liegt bei 24 mm. Diese Maße müssen exakt mit der Dichtungsnut des jeweiligen Stehlagergehäuses übereinstimmen.

Wie viele Dichtringe sind für ein Gehäuse erforderlich?

Der Lieferumfang umfasst einen einzelnen Metallring, der eine Seite des Lagergehäuses abdichtet. Wenn die gelagerte Welle durch das Gehäuse hindurchgeführt wird, müssen Sie zwei Ringe bestellen. Bei Gehäusen mit geschlossenem Enddeckel genügt ein einzelner Dichtring für die Wellenseite.

Für welchen Temperaturbereich ist die Dichtung ausgelegt?

Der zulässige thermische Einsatzbereich reicht von -50 bis +200 Grad. Durch diese thermische Beständigkeit eignet sich die Dichtung sowohl für kalte Umgebungen als auch für Industrieanlagen mit starker Erwärmung im Dauerbetrieb.

Worin liegt der Vorteil einer Labyrinthdichtung gegenüber Lippendichtungen?

Labyrinthdichtungen arbeiten berührungsfrei, wodurch an der Kontaktzone keine Reibung und kein Verschleiß entstehen. Sie eignen sich für höhere Umfangsgeschwindigkeiten als berührende Elastomerdichtungen und altern bei hohen Betriebstemperaturen nicht durch Versprödung.

Wie funktioniert das Dichtprinzip der Gehäusedichtung TSN320 S?

Die Schutzwirkung entsteht durch die labyrinthartige Geometrie des Rings im Zusammenspiel mit der Gehäusenut. Feste Partikel und Schmutz verlieren in den mehrfach umgelenkten Spalten ihre kinetische Energie und gelangen dadurch nicht bis zum Wälzlager.

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