SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,14 € | 211,68 € |
| 5 | 22,28 € | 200,54 € |
Gehäusedichtung TSN230 S von SKF schützt Stehlagergehäuse mit 165 mm Wellendurchmesser durch ein berührungsfreies Labyrinthprofil wirksam vor Schmutzeintritt.
Die Gehäusedichtung TSN230 S ist eine berührungsfreie Labyrinthdichtung für industrielle Stehlagergehäuse. Mit einer Bohrung von 165 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 27 mm schirmt das Bauteil die Lagerstelle ab. Das Dichtelement dient dazu, Wälzlager vor groben Verunreinigungen zu bewahren und den Austritt von Schmierfett aus dem Gehäuseinneren zu verringern.
Konstruiert ist die Gehäusedichtung TSN230 S vor allem für Gehäuseanordnungen, die in anspruchsvollen thermischen Umgebungen betrieben werden. Durch den weiten Temperaturbereich von -50 bis +200 Grad ist das Bauteil für Einsätze bei starker Kälte ebenso wie bei hoher Wärmeentwicklung ausgelegt. Da die Dichtwirkung auf einem engen Labyrinthspalt basiert, entstehen keine Reibungsverluste an der rotierenden Welle.
Der Lieferumfang umfasst einen einzelnen Metallring, welcher genau eine Seite des Gehäuses abdichtet. Für beidseitig offene Gehäuse mit durchgehender Welle sind folglich zwei Einheiten dieses Typs erforderlich. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Maßhaltigkeit der Welle mit 165 mm Durchmesser und der Dichtungsnut des Gehäuses mit 200 mm Aufnahme. Die exakte axiale Ausrichtung trägt dazu bei, dass die Dichtungsstege berührungslos im Gehäusespalt laufen.
Diese Labyrinthdichtung besteht aus einem Metallring, der die Lagerstelle ohne schleifenden Kontakt abschirmt. Mit den Abmessungen 165x200x27 mm passt sie in vorgesehene Nuten passender Lagergehäuse und arbeitet berührungsfrei über ein weites thermisches Einsatzspektrum.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 165 mm zur Aufnahme auf der Welle. Der Außendurchmesser beträgt 200 mm bei einer Baubreite von 27 mm. Diese Parameter sind auf die Nutgeometrie der entsprechenden SKF Gehäusegrößen abgestimmt.
Geliefert wird jeweils ein einzelner Ring, der genau eine Gehäuseseite abdichtet. Bei einer durchgehenden Welle müssen zwei Dichtringe vorgesehen werden. Bei Gehäusen mit einer geschlossenen Enddeckelseite reicht dagegen ein Exemplar für die offene Wellendurchführung aus.
Das Bauteil deckt einen Betriebsbereich von -50 bis +200 Grad ab. Aufgrund dieser thermischen Beständigkeit eignet sich die Metalldichtung für Gehäuselagerungen mit starken Umgebungstemperaturschwankungen oder prozessbedingter Hitzeentwicklung.
Labyrinthdichtungen arbeiten berührungsfrei und erzeugen im normalen Betrieb keine Reibungswärme an der Welle. Sie unterliegen keinem mechanischen Dichtlippenverschleiß und erlauben höhere Umfangsgeschwindigkeiten, während Fettfüllungen im Gehäuse das Labyrinth gegen eindringenden Staub abdichten.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership