NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,01 € | 19,15 € |
| 25 | 2,01 € | 18,15 € |
| 50 | 3,02 € | 17,14 € |
Die Gehäusescheibe GS81117 von NKE Steyr dient mit den Maßen 87x110x5,75 mm als außenzentrierte Laufbahnkomponente in axialen Wälzlagerungen.
Die Gehäusescheibe GS81117 bildet als separate Lagerscheibe eine Lauffläche für axiale Rollenkränze. Bei vielen Konstruktionen kann das umgebende Maschinengehäuse nicht direkt als Laufbahn dienen. Hier komplettiert diese Scheibe aus Stahl die Baugruppe. Mit einer Bohrung von 87 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 5,75 mm nimmt die Scheibe axiale Druckkräfte auf und leitet diese an die Anschlusskonstruktion weiter. Das Bauteil stammt vom Hersteller NKE Steyr.
Die Gehäusescheibe GS81117 kommt in axial belasteten Lageranordnungen zum Einsatz, bei denen Gehäusebohrungen keine gehärtete Lauffläche aufweisen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Maschinenbaugruppen, in denen axiale Rollenkränze geführt werden.
Als außenzentriertes Bauteil stützt sich die Scheibe im Gehäuse ab und nimmt axiale Kräfte auf. Konstruktiv ermöglicht diese Komponente den Aufbau einer wirtschaftlichen Lagerstelle, ohne Gehäusewerkstoffe aufwendig härten oder feinstbearbeiten zu müssen.
Konstruktiv unterscheidet sich eine Gehäusescheibe durch ihre Außenzentrierung von einer innengeführten Wellenscheibe. Die GS81117 erfordert daher einen passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung über ihren Außendurchmesser von 110 mm.
An der inneren Bohrung von 87 mm besteht Spiel zur Welle, um Reibung und Berührung bei Rotation zu vermeiden. Eine ebene und steife Anlagefläche im Gehäuse trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über den gesamten Umfang des Wälzkörpersatzes bei.
Die Scheibe stellt eine gehärtete Laufbahn für axiale Wälzkörper bereit, wenn die umgebende Gehäusefläche nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden kann. Über das Bauteil werden axiale Belastungen auf das Gehäuse übertragen. Sie fungiert als Gegenlaufbahn für passende axiale Rollen- oder Nadelkränze.
Die Scheibe besitzt eine Bohrung von 87 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 5,75 mm. Sie besteht aus Stahl. Diese Abmessungen bestimmen die passende Gehäusebohrung sowie den notwendigen radialen Freiraum zur rotierenden Welle im laufenden Betrieb.
Der Unterschied liegt in der Zentrierung und den Führungsmaßen. Während eine Wellenscheibe auf der Welle zentriert wird und dort eng anliegt, ist eine Gehäusescheibe am Außendurchmesser geführt. Die Bohrung der Gehäusescheibe ist größer ausgeführt, damit die Welle ohne Schleifkontakt durch die Scheibe rotieren kann.
Gefertigt aus Stahl, bietet die Scheibe eine feste Lauffläche für die Wälzkörper. Dieser Werkstoff ist dafür ausgelegt, hohen Flächenpressungen unter axialen Lasten zu widerstehen. Er bildet eine verschleißfeste Kontaktzone für Rollenkränze in industriellen Baugruppen und wirkt Materialermüdung entgegen.
Die Scheibe wird mit dem Außendurchmesser in die Gehäusebohrung eingesetzt, sodass sie an der Gehäuseschulter flächig anliegt. Die geschliffene Lauffläche zeigt stets zu den Wälzkörpern. Eine unebene Auflagefläche sollte vermieden werden, damit die Scheibe axial plan anliegt und Verkantungen verhindert werden.
Eine separate Scheibe wird benötigt, wenn das Maschinengehäuse aus ungehärteten Materialien wie Guss oder Leichtmetall besteht. Da weichere Werkstoffe den Kontaktkräften von Wälzkörpern nicht standhalten, schafft die Stahlscheibe eine verschleißfeste Laufbahn für den laufenden Betrieb.
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