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Die Gehäusescheibe GS81111 von NKE Steyr mit den Maßen 57x78x5 mm dient als außenzentrierte Laufbahn für Axial-Zylinderrollenkränze im Lagergehäuse.
Die Gehäusescheibe GS81111 ist ein wesentlicher Bestandteil von Axial-Zylinderrollenlagern. Sie kommt zum Einsatz, wenn die umgebende Gehäusekonstruktion nicht direkt als gehärtete Lauffläche für den Rollenkranz dienen kann. Gefertigt aus Stahl von NKE Steyr, weist dieses Bauteil eine Bohrung von 57 mm, einen Außendurchmesser von 78 mm und eine Breite von 5 mm auf. Die Scheibe nimmt axiale Kräfte gezielt auf und ermöglicht zusammen mit Axial-Rollenkränzen die axiale Führung im industriellen Maschinenbau.
Die Gehäusescheibe GS81111 eignet sich für Lagerungsstellen mit hohen axialen Lasten in einer Richtung, bei denen keine radialen Belastungen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen, bei denen Axialkräfte direkt in das Lagergehäuse abgeleitet werden. Instandhalter und Konstrukteure nutzen die Scheibe, um ohne aufwendiges Härten von Gehäuseflächen tragfähige Laufflächen zu schaffen. Das erleichtert die Montage und vereinfacht den Komponententausch im Wartungsfall.
Im Unterschied zur innenzentrierten Wellenscheibe wird die Gehäusescheibe GS81111 über ihren Außendurchmesser von 78 mm im Gehäuse geführt. Die Bohrung von 57 mm besitzt radialen Spielraum zur Welle, damit kein Kontakt zur rotierenden Welle entsteht. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Gehäusebohrung eine ausreichend ebene und starre Anlagefläche bietet. Für eine vollständige Lagereinheit wird die Scheibe mit dem passenden Axial-Zylinderrollenkranz sowie einer entsprechenden Wellenscheibe kombiniert.
Eine Gehäusescheibe GS81111 fungiert als gehärtete Laufbahn für Axial-Zylinderrollenkränze. Sie wird im Gehäuse montiert und nimmt dort die axialen Kontaktkräfte der Wälzkörper auf. Diese Komponente ermöglicht den Einsatz von Axiallagern auch dann, wenn Gehäuseteile ungehärtet sind oder nicht als direkte Laufbahn spanend bearbeitet werden können.
Die Gehäusescheibe GS81111 verfügt über eine Bohrung von 57 mm, einen Außendurchmesser von 78 mm und eine Breite von 5 mm. Das Bauteil besteht aus Stahl. Der Außendurchmesser dient der Führung im Gehäuse, während der Bohrungsdurchmesser so bemessen ist, dass die Welle berührungsfrei hindurchgeführt werden kann.
Der Hauptunterschied liegt in der Zentrierung und den Durchmessern. Eine Gehäusescheibe wie die GS81111 ist außenzentriert und sitzt geführt im Gehäuse, während ihre Bohrung freigedreht ist. Eine Wellenscheibe hingegen wird über die Bohrung auf der Welle zentriert und besitzt am Außendurchmesser ausreichend Spiel zur Gehäusewand.
Typischerweise bildet die Gehäusescheibe zusammen mit einem Axial-Zylinderrollenkranz und der zugehörigen Wellenscheibe ein komplettes Axial-Zylinderrollenlager. Sie lässt sich alternativ auch mit kompatiblen Axial-Nadelkränzen einsetzen, sofern die Abmessungen der Laufbahnen übereinstimmen. Die einzelnen Komponenten lassen sich bei Bedarf separat austauschen.
Stahl bietet die notwendige Festigkeit und Verschleißfestigkeit für die hoch belasteten Kontaktzonen der Wälzkörper. Da axiale Rollenkränze erhebliche Druckkräfte übertragen, widersteht der Werkstoff mechanischen Verformungen und Ermüdungserscheinungen. Dies trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die gesamte geschliffene Lauffläche der Scheibe bei.
Die Schmierung erfolgt gemeinsam mit dem eingesetzten Rollenkranz über Öl oder Schmierfett aus dem Gehäusesystem. Da die Scheibe selbst keine integrierte Dichtung besitzt, ist das Gesamtlager über das umgebende Gehäuse abzudichten. Ein ausreichender Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Scheibenlaufbahn dient dem Schutz vor vorzeitigem Verschleiß.
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