SKF
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Die Gehäusescheibe GS81118 von SKF aus Stahl dient als außenzentrierte Laufbahn in axialen Lagerungen mit 92 mm Bohrung und 120 mm Außendurchmesser.
Die Gehäusescheibe GS81118 fungiert als geschliffene Lauffläche für Axial-Wälzkörperkränze, wenn das umgebende Maschinengehäuse nicht direkt gehärtet oder als Gegenlaufbahn ausgeführt ist. Dieses Bauteil aus Stahl nimmt Axialkräfte auf und dient der Führung der Wälzkörper. Mit ihren Abmessungen von 92 mm Innen- und 120 mm Außendurchmesser bei 6,5 mm Breite lässt sich die Scheibe passgenau in bestehende Lagerbaugruppen integrieren.
Diese Lagerscheibe kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Axialkräfte auf das Gehäuse übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Baugruppen, in denen Axial-Zylinderrollenkränze laufen. Da die Gehäusescheibe GS81118 eine gehärtete Laufbahn bereitstellt, schützt sie den Gehäusewerkstoff vor punktuellem Verschleiß und unterstützt eine kompakte Bauweise der axialen Lagerstelle.
Im Gegensatz zu innenzentrierten Wellenscheiben wird die Gehäusescheibe GS81118 über ihren Außendurchmesser von 120 mm in der Gehäusebohrung geführt. Die Bohrung der Scheibe von 92 mm besitzt radiales Spiel zur Welle, um Berührungen bei Rotation zu vermeiden. Bei der Konstruktion ist auf eine ebene Gehäusesitzfläche zu achten, damit die Scheibe über ihre gesamte Breite von 6,5 mm vollflächig anliegt und ein Verkanten vermieden wird.
Die Gehäusescheibe dient als ebene, gehärtete Laufbahn für Axial-Wälzkörperkränze. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Gehäusewand nicht selbst geschliffen oder gehärtet werden kann. Dadurch nimmt das Bauteil axiale Kräfte direkt auf und leitet sie gleichmäßig in die umgebende Gehäusekonstruktion weiter.
Die Scheibe besitzt eine Bohrung von 92 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 6,5 mm. Diese Geometrie ist auf die entsprechenden Wälzkörperkränze abgestimmt und definiert den erforderlichen Einbauraum im Gehäuse.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Zentrierung und den Passflächen. Eine Gehäusescheibe wie die GS81118 wird an ihrem Außendurchmesser im Gehäuse geführt und hat Spiel zur rotierenden Welle. Eine Wellenscheibe wird dagegen auf der Welle zentriert und weist Spiel zum Gehäuse auf.
Die Gehäusescheibe wird aus Stahl gefertigt. Dieser Werkstoff widersteht hohen Flächenpressungen und Rollbeanspruchungen im Kontakt mit den Wälzkörpern, was zur Erhaltung der Formgenauigkeit unter axialer Belastung beiträgt.
Üblicherweise bildet die Gehäusescheibe zusammen mit einem passenden Axial-Rollenkranz und einer Wellenscheibe eine vollständige Axiallagerung. Die Kombination hängt von den erforderlichen Wellenabmessungen und den auftretenden Axialkräften der jeweiligen Konstruktion ab.
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