INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,59 € | 106,12 € |
| 20 | 11,17 € | 100,54 € |
Der vierreihige Führungswagen KWVE35 -B-S-V0-G3 von INA bietet eine schmale Blockbauform ohne Vorspannung für präzise lineare Bewegungsabläufe in der 35er-Baureihe.
Dieser vierreihige Führungswagen KWVE35 -B-S-V0-G3 von INA dient als lineare Kugelumlaufeinheit für unbegrenzte Hübe auf Profilschienen. Das Modell führt Bewegungen über rollende Kugeln und nimmt Kräfte aus allen Querrichtungen sowie Momente um sämtliche Achsen auf. Durch die Kombination aus Stahlkörper und Führungselementen aus Kunststoff arbeitet die Einheit reibungsarm. Enddichtungen und Längsdichtungen schützen die innenliegenden Wälzkörperlaufbahnen vor dem Eindringen von Partikeln und verringern den Schmierstoffverlust im laufenden Betrieb.
Konstrukteure wählen diesen Linearwagen für Vorrichtungen und Maschinenelemente, bei denen Bauraum in der Breite begrenzt ist. Die schmale Ausführung als Blockwagen ermöglicht kompakte Schlittenaufbauten in Linearachsen und Führungsanordnungen mit geringem seitlichem Bauraum. Da die Variante ohne Kugelkette aufgebaut ist, eignet sie sich für Standardanwendungen mit geregeltem Hubablauf. Der zulässige Betriebstemperaturbereich von -10 bis +80 Grad erlaubt den Einsatz in typischen industriellen Werksumgebungen.
Die Angabe V0 weist darauf hin, dass dieser Wagen ohne Vorspannung gefertigt ist. Dadurch läuft das System besonders leichtgängig und verlangt geringere Antriebskräfte als vorgespannte Führungen, reagiert jedoch elastischer auf Lastwechsel. Das Kürzel G3 kennzeichnet die INA-Toleranzklasse für die Lauf- und Montagegenauigkeit. Über Schmiernippelanschlussbohrungen bleibt der Wagen nachschmierbar, was eine bedarfsgerechte Fettversorgung im Rahmen regulärer Wartungszyklen ermöglicht.
Als schmaler Blockwagen der 35er-Baureihe beansprucht diese Bauform wenig seitlichen Bauraum bei kompakten Schlittenaufbauten. Die Befestigung von Anschlusskonstruktionen erfolgt direkt über die Gewindebohrungen an der Oberseite des Wagens.
Das Nachsetzzeichen V0 bezeichnet eine Ausführung ohne Vorspannung. Das Wälzkörpersystem besitzt kein inneres Druckspiel gegeneinander, wodurch die Reibung im unbelasteten Zustand minimal bleibt. Anwender nutzen V0 bevorzugt dort, wo geringe Verschiebekräfte wichtiger sind als maximale Steifigkeit gegen Durchbiegung.
Der Wagen ist mit kombinierten End- und Längsdichtungen versehen. Die elastischen Abstreifer an beiden Stirnseiten halten groben Schmutz von der Schiene fern, während die Längsdichtleisten an den Unterkanten das Austreten von Schmierfett hemmen und das Wälzsystem vor feinen Verunreinigungen schützen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -10 und +80 Grad Celsius. Ausschlaggebend für diese Spanne sind die verbauten Kunststoffkomponenten für Kugelumlenkung und Dichtlippen sowie die Verträglichkeit mit Standard-Schmierfetten im industriellen Normalbetrieb.
Die Ausführung ist für die Nachschmierung über geeignete Schmiernippel an den Stirnseiten oder seitlichen Schmieranschlüssen vorbereitet. Wartungsteams können die Kugelbahnen gezielt mit kompatiblem Wälzlagerfett versorgen, ohne die Linearführung demontieren zu müssen.
Die Toleranzklasse G3 definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen des Führungswagens zur Schiene. Sie dient der standardisierten Austauschbarkeit und gleichmäßigen Führung innerhalb der definierten Toleranzfelder des Herstellers INA.