SCHNEEBERGER
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,28 € | 290,33 € |
| 5 | 30,56 € | 275,05 € |
Der Schneeberger Führungswagen MRW35 -D-G1-V3 bietet als vierreihiger Rollen-Blockwagen mit hoher Vorspannung eine hohe Steifigkeit für lineare Führungssysteme.
Der Führungswagen MRW35 -D-G1-V3 gehört zur 35er Baureihe von Schneeberger und ist als schmale, hohe und lange Rollenführung konzipiert. Durch vierreihig angeordnete zylindrische Rollen als Wälzkörper nimmt dieser Blockwagen hohe Kräfte quer zur Bewegungsrichtung auf. Das Zusammenspiel von Komponenten aus Stahl und Bauteilen aus Kunststoff unterstützt einen gleichmäßigen Lauf ohne Kugelkette bei zulässigen Betriebstemperaturen von -40 bis +80 Grad.
Dieser Führungswagen kommt in Linearachsen mit hohen Momentenbelastungen zum Einsatz. Durch den Linienkontakt der Rollen verformt sich das Führungselement unter Last geringer als punktausgerichtete Wälzführungen. Die hohe Vorspannung der Klasse V3 reduziert elastische Nachgiebigkeiten im Gesamtsystem und unterstützt eine steife Führung. Dank der Toleranzklasse Schneeberger G1 eignet sich der Blockwagen zudem für Parallelanordnungen mit mehreren Schienen, bei denen geringe Höhentoleranzen gefordert sind.
Das verbaute Dichtungspaket schützt die innenliegenden Wälzkörperbahnen vor Verunreinigungen. Die Kombination aus Enddichtungen, Längsdichtungen und zusätzlichen Innendichtungen schirmt die Laufbahnen ab und hält den Schmierstoff im Rollenumlauf zurück. Über den Schmiernippel lässt sich das System bedarfsgerecht nachschmieren. Die hohe Vorspannungsklasse V3 sorgt für eine spielfreie Wälzführung und setzt sorgfältig bearbeitete, ebene Montageflächen an der Anschlusskonstruktion voraus.
Dieser Führungswagen der 35er Reihe nutzt vier Reihen zylindrischer Rollen anstelle von Kugeln als Wälzkörper. Durch den Linienkontakt der Rollen erreicht die Konstruktion eine hohe Tragfähigkeit und Formsteifigkeit. Die Ausführung als langer, hoher und schmaler Blockwagen eignet sich für mechanisch beanspruchte Linearachsen im Maschinenbau.
Die werkseitige Vorspannung V3 reduziert das Lagerspiel im Wälzkörpersystem auf null und erzeugt eine definierte Vorlast auf den Rollen. Das verringert Verformungen bei Lastwechseln oder auftretenden Momenten. Für die Anwendung bedeutet dies eine hohe Führungs- und Positioniergenauigkeit, erfordert jedoch präzise vorbereitete Anschraubflächen an der Anschlusskonstruktion.
Der Wagen verfügt über ein mehrstufiges Dichtungskonzept. Stirnseitige Enddichtungen streifen Partikel von der Schiene ab, während Längsdichtungen an den Unterkanten das Eindringen von Schmutz entlang der Führung mindern. Zusätzliche Innendichtungen schützen das Schmierstoffdepot und tragen dazu bei, Schmierstoffverluste während des Hubs zu verringern.
Der Führungswagen MRW35 -D-G1-V3 deckt einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +80 Grad ab. Damit arbeitet das Wälzführungssystem bei niedrigen Umgebungstemperaturen ebenso wie unter prozessbedingter Erwärmung. Die Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff sind auf diese thermischen Einsatzgrenzen ausgelegt.
Die Schmiermittelzufuhr geschieht über den Schmiernippel am Führungswagen. Je nach Betriebsbedingungen und Hublänge wird Schmierstoff über die Schmierkanäle in die Lastzonen der Rollenbahnen geleitet. Eine regelmäßige Nachschmierung unterstützt die Schutzwirkung der Dichtlippen und beugt vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper vor.
Die Toleranzklasse G1 definiert enge Fertigungstoleranzen hinsichtlich Höhe und Seitenabstand des Führungswagens bezogen auf die Schiene. Diese Genauigkeitsklasse erleichtert den Aufbau von Systemen mit mehreren Führungen, da Maßabweichungen zwischen mehreren Wagen gering ausfallen und mechanische Verspannungen vermieden werden.
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