INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,97 € | 189,45 € |
| 5 | 19,94 € | 179,48 € |
Der Führungswagen KWVE45 -B-L-V1-G3 von INA verbindet als vierreihiger Flanschwagen mit 120 mm Breite lineare Führungsgenauigkeit mit robuster Lastaufnahme.
Der Führungswagen KWVE45 -B-L-V1-G3 von INA ist eine lineare Kugelumlaufeinheit der 45er Baureihe für Profilschienenführungen. Das Bauteil führt Schlitten und Maschinentische entlang einer definierten Achse und nimmt dabei Kräfte sowie Momente aus verschiedenen Richtungen quer zur Bewegung auf. Gefertigt aus Stahl mit Komponenten aus Kunststoff, arbeitet der vierreihig aufgebaute Wagen ohne Kugelkette. Durch seine nachschmierbare Konstruktion und das Zusammenspiel aus Enddichtungen und Längsdichtungen eignet sich das Modell für anspruchsvolle Montagebedingungen im industriellen Umfeld.
Dieser Flanschwagen nimmt in Linearachsen mit langen Verfahrwegen Kräfte und Kippmomente über eine vergrößerte Kontaktfläche auf. Die Bauform mit breiter Auflage eignet sich für Linearführungen, bei denen Lasten gleichmäßig auf vier Kugelreihen verteilt werden müssen. Durch die lange Ausführung werden Neigungs- und Kippkräfte wirksam abgestützt. Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad deckt die Einheit typische thermische Anforderungen im industriellen Dauerbetrieb ab.
Das Nachsetzzeichen beschreibt spezifische Eigenschaften für die Konstruktion. Der Buchstabe L kennzeichnet die lange Ausführung des Flanschwagens mit 120 mm Breite, wodurch eine vergrößerte Montagefläche zur Verfügung steht. Der Zusatz V1 signalisiert eine leichte Vorspannung des Kugelumlaufsystems zur Reduzierung des Führungsspiels bei geringem Verschiebewiderstand. Die Einstufung G3 definiert die Toleranzklasse von INA und unterstützt eine definierte Maßgenauigkeit beim Zusammenwirken mit der passenden Schiene.
Die Ausführung ist als Flanschwagen der 45er Baureihe mit einer Breite von 120 mm in langer Bauform konzipiert. Der Wagen bietet durch seine seitlichen Flansche eine breite Auflagefläche. Die Montage der Anschlusskonstruktion erfolgt direkt über Verschraubungen durch die Flanschbohrungen von oben oder unten.
Die Kennzeichnung V1 steht für eine leichte Vorspannung der vier Kugelreihen im Inneren des Wagens. Durch das gezielte Übermaß der Wälzkörper wird das Radialspiel im System beseitigt. Diese Abstimmung steigert die Steifigkeit der Führung unter Belastung und minimiert Verformungen, während die Laufeigenschaften gleichzeitig leichtgängig bleiben.
Das Dichtungskonzept kombiniert stirnseitige Enddichtungen mit integrierten Längsdichtungen an den Unterseiten. Die Enddichtungen streifen grobe Partikel und Staub bei jeder Hubbewegung von der Führungsschiene ab. Die Längsdichtungen verhindern zusätzlich das Eindringen von Schmutz entlang der Wagenunterseite und halten den eingebrachten Schmierstoff im Wälzkörperraum.
Das Bauteil ist als nachschmierbare Einheit ausgelegt. Über Schmiernippel gelangt frisches Schmiermittel direkt in den Kugelumlauf, um den metallischen Kontakt von Kugeln und Laufbahnen zu trennen. Die Schmierintervalle richten sich nach Hublänge, Verfahrgeschwindigkeit und der Umgebungsbelastung.
Für diesen Führungswagen ist ein Betriebstemperaturbereich von -10 bis +80 Grad freigegeben. Innerhalb dieses Spektrums behalten die Wälzkörper, die Laufbahnen aus Stahl sowie die Dichtelemente aus Kunststoff ihre mechanischen Eigenschaften. Abweichende Extremtemperaturen erfordern gesonderte Schmierstoffe oder modifizierte Dichtungswerkstoffe.
Die Kennzeichnung G3 beschreibt die werksseitige Genauigkeitsklasse des Herstellers INA. Sie legt die zulässigen Höhen- und Breitenabweichungen des Führungswagens im Bezug zur Schiene fest. Diese Spezifikation erleichtert den modularen Austausch einzelner Wagen innerhalb derselben Genauigkeitsstufe und unterstützt eine reproduzierbare Ausrichtung mehrachsiger Führungssysteme.