INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 8,47 € | 160,94 € |
| 5 | 16,94 € | 152,47 € |
Der sechsreihige Führungswagen KWSE20 -L-V1-G3 von INA bildet als langer Flanschwagen mit 63 mm Breite eine präzise Linearführung.
Dieser Führungswagen KWSE20 -L-V1-G3 von INA gehört zur 20er Baureihe der kugelgelagerten Profilschienenführungen. Durch die lange Bauform und das sechsreihige Kugelumlaufsystem nimmt die Einheit Lasten sowie Kippmomente auf. Gefertigt aus Stahl und Kunststoff, dient die Komponente als beweglicher Schlitten auf der passenden Profilschiene. Die integrierte Dichtungsanordnung schützt das interne Umlaufsystem vor Fremdkörpern.
Typische Einsatzbereiche liegen in industriellen Positionierachsen und linearen Handhabungssystemen. Die Konstruktion eignet sich für lineare Bewegungen mit unbegrenztem Hub, bei denen es auf hohe Führungsgenauigkeit ankommt. Dank der Toleranzklasse G3 lässt sich das System in Vorrichtungen einbinden, die eine genaue Ablaufpräzision verlangen. Der Wagen ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +80 Grad im industriellen Umfeld ausgelegt.
Die Ausführung als Flanschwagen mit 63 mm Breite erlaubt die Verschraubung von oben oder unten an die umgebende Anschlusskonstruktion. Das Merkmal V1 kennzeichnet eine leichte Vorspannung: Die Wälzkörper laufen spielfrei, was die Steifigkeit der Führung erhöht, ohne den Verschiebewiderstand unverhältnismäßig zu steigern. Für den Erhalt der Schmierwirkung ist das System nachschmierbar ausgeführt. Umlaufende Enddichtungen und Längsdichtungen weisen Schmutzpartikel ab und halten den Schmierstoff im Wälzkörperraum.
Mit sechs Kugelreihen und einer langen Bauform bietet dieser Führungswagen der 20er Baureihe eine tragfähige Basis auf passenden Profilschienen. Er besteht aus Stahl sowie Kunststoff und ermöglicht dank der leichten Vorspannung eine steife Führung ohne Radialspiel.
Die Kennzeichnung V1 steht für eine definierte leichte Vorspannung der Kugeln im Laufsystem. Diese Einstellung beseitigt das Radialspiel zwischen Wagen und Schiene. Sie verbessert die Führungssteifigkeit bei wechselnden Lastrichtungen, hält jedoch die innere Reibung auf einem moderaten Niveau.
Die Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen dichtet den Führungswagen rundum ab. Diese elastischen Dichtelemente streifen Schmutz sowie Partikel von der Führungsschiene ab. Sie dienen dazu, das Austreten von Schmierstoff aus dem Wälzkörperbereich zu verringern.
Die Einheit ist als nachschmierbare Ausführung konstruiert. Über entsprechende Schmieranschlüsse lässt sich Schmierstoff direkt in das Kugelumlaufsystem nachführen. Regelmäßige Schmierintervalle unterstützen die Funktion der sechs Kugelreihen sowie den reibungsarmen Lauf über den Verfahrweg.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Wagen liegt zwischen -10 und +80 Grad. Dieser Bereich berücksichtigt die thermischen Eigenschaften des verwendeten Stahls sowie der verbauten Kunststoffkomponenten und Dichtungslippen im industriellen Betrieb.
Das Kürzel G3 definiert die Toleranzklasse des Herstellers INA für diesen Wagen. Es legt die zulässigen Maß- und Laufabweichungen fest, beispielsweise bezüglich der Höhen- und Seitentoleranz. Das ermöglicht eine definierte Genauigkeit beim Aufbau mehrachsiger Linearführungen.