NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,68 € | 89,11 € |
| 20 | 9,38 € | 84,41 € |
Der Führungswagen NAH25 EMZ von NSK bietet als vierreihiger Flanschwagen der 25er Reihe präzise Linearführung mit leichter Vorspannung und integriertem Dichtungssystem.
Der Führungswagen NAH25 EMZ ist ein linearer Führungskörper für Profilschienenführungen der 25er Baureihe. Ausgestattet mit vier Kugelreihen nimmt die Komponente Kräfte aus unterschiedlichen radialen sowie tangentialen Richtungen auf. Durch die Kombination aus Stahlkörper und Komponenten aus Kunststoff arbeitet die Einheit in einem breiten Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad. Das System ist ab Werk als Standardausführung konzipiert und eignet sich für anspruchsvolle Bewegungsabläufe im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieser Flanschwagen kommt vor allem in Linearführungen zum Einsatz, bei denen eine steife Führung auf Profilschienen gefordert ist. Die Ausführung als Flanschwagen erleichtert die Verschraubung von oben oder unten mit der umgebenden Anschlusskonstruktion. Dank der leichten Vorspannung verringert der Wagen das Führungsspiel, was die Ablaufgenauigkeit bei wechselnden Lastrichtungen verbessert. Wälzkörper aus Kugeln sorgen für einen gleichmäßigen Lauf entlang des gesamten Verfahrwegs.
Schmutzpartikel und feine Späne stellen ein hohes Risiko für Kugelumlaufsysteme dar. Dieses Modell verfügt über eine Kombination aus Enddichtungen an den Stirnseiten und zusätzlichen Längsdichtungen an den Flanken, die das Innere vor Verunreinigungen abschirmen und Schmiermittelverlust mindern. Die Wartung erfolgt direkt über den integrierten Schmiernippel, wodurch Sie Schmierstoff gezielt nachfördern können. In Verbindung mit der NSK-Toleranzklasse PN erhalten Instandhalter und Konstrukteure eine maßhaltige Lösung für präzise geführte Längsbewegungen.
Der Wagen ist eine kugelgelagerte Lineareinheit in Flanschbauform aus der 25er Baureihe von NSK. Das System nutzt vier Kugelreihen ohne Kugelkette zur Lastübertragung. Durch die leichte Vorspannung minimiert der Wagen das Spiel und bietet eine definierte Steifigkeit für industrielle Führungsaufgaben.
Die Kombination aus stirnseitigen Enddichtungen und seitlichen Längsdichtungen schützt das innere Kugelumlaufsystem vor dem Eindringen von Staub, Abrieb und Flüssigkeiten. Gleichzeitig halten die Dichtlippen das Schmierfett im Bereich der Wälzkörper, was den Verschleiß mindert und die Lebensdauer des Schienensystems unterstützt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -40 und +80 Grad. Damit deckt der Führungswagen gängige Umgebungstemperaturen im industriellen Umfeld ab. Die verbauten Werkstoffe aus Stahl und Kunststoff bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil und behalten ihre elastischen Dichteigenschaften bei.
Das Nachfetten geschieht über den vorhandenen Schmiernippel am Tragkörper. Frischer Schmierstoff gelangt dadurch direkt in die Kugelumläufe, verdrängt verbrauchtes Fett und transportiert eventuelle Kleinstpartikel aus der Kontaktzone. Sie stimmen die Schmierintervalle auf die jeweilige Hublänge und Umgebungsbelastung ab.
Die Kennzeichnung PN steht für die herstellerspezifische Normal-Toleranzklasse von NSK. Sie definiert die zulässigen Maßabweichungen in Höhe und Breite sowie die Parallelität des Wagens zur Schiene. Diese Toleranzklasse ist auf Standardanwendungen im Maschinenbau abgestimmt, bei denen ein ausgewogenes Verhältnis von Genauigkeit und Wirtschaftlichkeit zählt.
Ein Flanschwagen besitzt eine breitere Montagefläche mit Querbohrungen, die wahlweise Gewinde- oder Durchgangsbohrungen aufweisen. Dadurch lässt sich die Anschlusskonstruktion breitflächig und verwindungssteif anbinden. Schmale Blockwagen werden hingegen bevorzugt, wenn seitlich nur sehr geringer Bauraum für die Führungseinheit zur Verfügung steht.