EWELLIX SKF
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Der Führungswagen LLTHC35 SU T1 P3 von Ewellix bietet als vierreihiger Blockwagen in kurzer Ausführung präzise Linearführungen bei kompaktem Bauraumbedarf.
Der Führungswagen LLTHC35 SU T1 P3 von Ewellix gehört zur 35er Baureihe profilierter Schienenführungen. Dieser vierreihige Kugel-Führungswagen in kurzer Ausführung (SU) nutzt Wälzkörper aus Stahl in Kombination mit Kunststoffelementen für einen gleichmäßigen Kugellauf. Die Ausführung zeichnet sich durch die werkseitige Toleranzklasse Ewellix P3 sowie eine leichte Vorspannung (T1) aus. Das umlaufende Dichtungssystem schützt den Innenbereich vor Fremdkörpern.
Konstruktionen mit begrenztem axialen Bauraum profitieren von der kurzen Bauform dieses Blockwagens. Das vierreihige Laufsystem nimmt Kräfte und Momente aus unterschiedlichen Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich in Handhabungssystemen, Vorrichtungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie Positioniereinheiten. Durch die nachschmierbare Ausführung über Schmiernippel bleibt die Schmierstoffversorgung im Betrieb erhalten. Das Bauteil deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad Celsius ab.
Die leichte Vorspannung der Klasse T1 verringert das Führungsspiel und steigert die Steifigkeit der Linearführung, ohne unnötig hohe Reibungswiderstände zu erzeugen. Bei der Auslegung spielt die Abdichtung eine entscheidende Rolle für die Lebensdauer: Dieser Wagen verfügt über eine Kombination aus Enddichtungen, Längsdichtungen und Innendichtungen. Diese Barriere hält Schmutzpartikel von den Laufbahnen fern und sorgt dafür, dass das Schmiermittel an den Wälzkörpern verbleibt.
Eine vierreihige Kugelumlaufführung der 35er Reihe in kompakter Blockbauform. Die Kennzeichnung SU steht für die kurze Wagenausführung, während T1 eine leichte Vorspannung beschreibt. Zusammen mit der Toleranzklasse P3 von Ewellix eignet sich der Wagen für exakte Linearbewegungen bei reduziertem axialen Platzbedarf.
Eine leichte Vorspannung eliminiert das Radialspiel zwischen Führungswagen und Schiene. Dadurch erhöht sich die Führungssteifigkeit unter Last, während gleichzeitig ein leichtgängiger Lauf erhalten bleibt. Diese Abstimmung verhindert übermäßige Verformungen bei Richtungswechseln im laufenden Betrieb.
Das mehrstufige Dichtkonzept umfasst Enddichtungen an beiden Stirnseiten sowie zusätzliche Längs- und Innendichtungen. Diese Anordnung schützt die innenliegenden Wälzkörper vor eindringenden Feststoffpartikeln. Gleichzeitig trägt das System dazu bei, den Schmierstoffverlust entlang der Führungsflächen wirksam zu verringern.
Der Wagen ist für den laufenden Betrieb nachschmierbar ausgeführt. Schmierstoff lässt sich direkt über den integrierten Schmiernippel in den Wagenkanal einbringen. Dies ermöglicht flexible Nachschmierintervalle, die sich an die jeweiligen Umgebungsbedingungen sowie die Einsatzdauer der Linearachse anpassen lassen.
Zulässig ist ein Temperatureinsatzbereich von -20 bis +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die verbauten Komponenten aus Stahl sowie die technischen Kunststoffe der Dicht- und Führungselemente ihre funktionellen Werkstoffeigenschaften bei.