EWELLIX SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5% | 62,25 € |
| 30 | 10% | 58,98 € |
Der Führungswagen LLTHC20 SU T1 P3 von Ewellix verbindet eine kompakte kurze Blockwagen-Bauform mit vierreihiger Kugeltechnik und mehrteiligem Dichtungssystem.
Der Führungswagen LLTHC20 SU T1 P3 kommt als präzise Linearführung auf entsprechenden Profilschienen der 20er Reihe zum Einsatz. Als kompaktes Bauteil aus Stahl und Kunststoff nimmt diese Kugelumlaufeinheit Kräfte aus unterschiedlichen Richtungen auf. Vier Kugelreihen ohne Kugelkette führen den Blockwagen mit gleichmäßiger Bewegung. Konstrukteure nutzen diese Variante bei begrenztem Bauraum, wenn Führungsgenauigkeit und direkte Kraftübertragung gefordert sind.
Dieser Führungswagen ist für kompakte Verschiebeachsen und Schlittenführungen mit kurzen Verfahrwegen ausgelegt. Die kurze Bauform minimiert den axialen Platzbedarf auf der Führungsschiene. Gleichzeitig nehmen die vier Kugelreihen radiale sowie axiale Belastungen auf. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad arbeitet die Einheit stabil in industriellen Standardumgebungen ohne extreme Hitzeeinwirkung.
Die leichte Vorspannung der Klasse T1 erhöht die Steifigkeit des Führungssystems, ohne übermäßigen Verschiebewiderstand zu erzeugen. Zusammen mit der Toleranzklasse Ewellix P3 unterstützt der Wagen eine exakte Ablaufgenauigkeit. Ein Schutzpaket aus Enddichtungen, Längsdichtungen und Innendichtungen hält Schmutzpartikel von den Laufbahnen fern und schützt den Schmierstoff im Inneren. Über den Schmiernippel bleibt die Einheit bei Wartungsarbeiten nachschmierbar.
Die Bezeichnung kennzeichnet einen Führungswagen der 20er Baureihe von Ewellix in kurzer Blockwagen-Bauform (SU). Das Kürzel T1 steht für eine leichte Vorspannung der Wälzkörper, während P3 die werkseigene Toleranzklasse für hohe Führungsgenauigkeit definiert.
Die Ausführung verfügt über eine Kombination aus Enddichtungen, Längsdichtungen und zusätzlichen Innendichtungen. Dieses mehrteilige Dichtungskonzept schützt die vier Kugelreihen vor eindringenden Partikeln und verringert das Austreten von Schmierstoff während der Linearbewegung.
Die Nachschmierung erfolgt direkt über den integrierten Schmiernippel am Führungswagen. Dadurch lässt sich frischer Schmierstoff gezielt in den Kugelumlauf einbringen, was die Reibung mindert und den Verschleiß der Laufbahnen bei regelmäßiger Wartung reduziert.
Der Führungswagen ist für einen Betriebsbereich von -20 bis +80 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten aus Stahl sowie die Dichtungs- und Führungsteile aus Kunststoff ihre Formstabilität und Funktionseigenschaften.
Die kurze Ausführung bietet ein geringeres Eigengewicht und benötigt weniger axiale Einbaulänge auf der Schiene. Das ermöglicht kompaktere Schlittenkonstruktionen, erfordert jedoch eine Berücksichtigung der Hebelverhältnisse bei auftretenden Momentbelastungen.