INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 16,60 € | 315,41 € |
| 5 | 33,20 € | 298,81 € |
Der Führungswagen KWSE45 -L-V2-G3 von INA bietet als lange Flansch-Linearführung mit 120 mm Breite und sechs Kugelreihen hohe Führungssteifigkeit für industrielle Achsen.
Der Führungswagen KWSE45 -L-V2-G3 von INA ist ein hochbelastbares Linearlager der 45er Baureihe für Profilschienenführungen im industriellen Maschinenbau. Konzipiert als lange Ausführung in Flanschbauform nimmt dieser sechsreihige Führungswagen hohe Lasten und Momente zuverlässig auf. Durch die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl und widerstandsfähigem Kunststoff bewährt sich das Bauteil im zulässigen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad im anspruchsvollen Dauerbetrieb.
Dieser Flanschwagen kommt vor allem in Führungsachsen zum Einsatz, bei denen lineare Bewegungen unter hohen Momentbelastungen gefordert sind. Die sechsreihige Kugelumlaufführung stützt Kräfte aus allen Hauptrichtungen quer zur Bewegungsachse stabil ab. Aufgrund der langen Bauform verteilt sich die Last über mehr tragende Wälzkörper, was Kippmomente wirksam reduziert und zur hohen Steifigkeit der Profilschienenführung beiträgt.
Die Ausführung V2 kennzeichnet eine mittlere Vorspannung, wodurch das Führungsspiel minimiert und die Systemsteifigkeit gesteigert wird. Die Einstufung in die INA-Toleranzklasse G3 steht für eine definierte Laufgenauigkeit. Enddichtungen an den Stirnseiten halten groben Schmutz fern, während Längsdichtungen an den Flanken das Innere gegen Partikel abschirmen. Über Schmieranschlüsse lässt sich der Wagen bedarfsgerecht nachschmieren, um den reibungsarmen Lauf des Kugelumlaufs zu unterstützen.
Dieser Führungswagen ist eine sechsreihige Kugelumlaufeinheit der 45er Baureihe von INA in langer Flanschbauform mit 120 mm Breite. Er kombiniert die Toleranzklasse G3 mit einer mittleren Vorspannung V2, wodurch er sich für spielfreie und steife Linearachsen eignet. Das Bauteil verfügt über ein kombiniertes Dichtungssystem aus End- und Längsdichtungen.
Der Zusatz -L steht für die lange Ausführung des Führungswagens. Gegenüber Standardwagen besitzt der Wagen einen verlängerten Tragkörper mit mehr tragenden Wälzkörpern im Kontakt mit der Profilschiene. Dadurch steigt die Belastbarkeit gegenüber Momenten um die Quer- und Hochachse, was zur Stabilisierung bei auskragenden Lasten beiträgt.
Die Vorspannungsklasse V2 definiert eine werksseitige mittlere Vorspannung der Wälzkörper zwischen Wagen und Schiene. Durch diese Vorspannung wird das elastische Nachgeben unter Last reduziert, ohne die Leichtgängigkeit der linearen Bewegung übermäßig zu beeinträchtigen. Dies ist besonders vorteilhaft für Bearbeitungsachsen mit hohen Anforderungen an Maßhaltigkeit und Schwingungsdämpfung.
Der Wagen besitzt stirnseitige Enddichtungen sowie integrierte Längsdichtungen entlang der Unterseite. Die Enddichtungen streifen Fremdkörper und Staub von der Führungsschiene ab, während die Längsdichtungen das Eindringen von Verunreinigungen von den Seiten verhindern. Dieses System schützt die internen Kugelreihen und unterstützt den Schmierstoffrückhalt im Führungskörper.
Der Führungswagen ist nachschmierbar ausgeführt und verfügt über entsprechende Schmieranschlüsse. Über Schmiernippel kann passendes Schmierfett direkt in die Umlaufkanäle der Kugeln eingebracht werden. Regelmäßige Schmierintervalle tragen dazu bei, den metallischen Kontakt im Kugelumlauf zu verringern und den Verschleiß im zulässigen Temperaturbereich von -10 bis +80 Grad gering zu halten.
Der Führungswagen ist für einen Betriebstemperaturbereich von -10 bis +80 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich berücksichtigt die Werkstoffeigenschaften der integrierten Kunststoffkomponenten wie Kugelrückführungen und Dichtlippen sowie des verwendeten Wälzlagerstahls. Bei Einsätzen außerhalb dieser Spanne sollten thermische Einflüsse auf Passungen und Schmierstoffe vorab geprüft werden.