FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,76 € | 14,39 € |
| 25 | 1,52 € | 13,63 € |
| 50 | 2,28 € | 12,87 € |
Das Flanschlagergehäuse GEHFC206 -GG von FAG nimmt mit einer Bohrung von 62 mm passende Lagereinsätze für kompakte Wellenanordnungen auf.
Das Flanschlagergehäuse GEHFC206 -GG von FAG dient als stabile Aufnahme für Wälzlagereinsätze an vertikalen oder horizontalen Montagewänden. Konstrukteure nutzen Flanschlagergehäuse, wenn Wellen senkrecht zur Anschraubfläche verlaufen und eine direkte Montage ohne zusätzliche Lagerböcke erforderlich ist. Durch die zentrierte Gehäusebohrung von 62 mm positionieren Sie die Lagerung passgenau an der Maschinenwand. Das Bauteil bietet eine solide Basis für rotierende Wellen in mechanischen Antrieben und verringert den konstruktiven Fertigungsaufwand.
Dieses Gehäuse findet seinen Einsatz vor allem dort, wo Wellendurchführungen an Gehäusewänden oder Tragrahmen gelagert werden müssen. Typische Einsatzfelder umfassen Lagerungsstellen mit senkrecht zur Montageebene geführten Wellen im allgemeinen Maschinenbau. Die Flanschform erlaubt eine direkte Verschraubung an der Rahmenkonstruktion, sodass Radialkräfte in das Maschinengestell eingeleitet werden. Die Bauform bewährt sich bei Konstruktionen, bei denen Gehäusewände unmittelbar als tragende Elemente dienen.
Bei der Auswahl des passenden Lagers steht der Bohrungsdurchmesser von 62 mm im Mittelpunkt. In diesen Lagersitz fügen Sie den entsprechenden Lagereinsatz ein, dessen Außenring auf diesen Durchmesser abgestimmt ist. Achten Sie bei der Auslegung auf die passende axiale Sicherung und die Ausrichtung der Welle. Zudem bestimmt der spätere Einsatzfall, welches Dichtungskonzept und welcher Schmierstoff für den gewählten Lagereinsatz erforderlich sind. Eine saubere Auflagefläche an der Montagewand unterstützt den vibrationsarmen Lauf der gesamten Lagerstelle.
Ein Flanschlagergehäuse dient als Aufnahmeeinheit für Wälzlager an senkrechten Montageflächen. Das GEHFC206 -GG stützt die Lagerung direkt an Maschinengestellen ab, wodurch separate Lagerböcke entfallen. Diese Bauweise ermöglicht eine platzsparende Montage von Wellen, die Gehäusewandungen durchdringen, und leitet radiale sowie axiale Betriebskräfte direkt in die tragende Unterkonstruktion ab.
Das Gehäuse verfügt über eine Gehäusebohrung von 62 mm. Dieser Innendurchmesser dient als Passfläche für den Außenring des einzusetzenden Wälzlagers. Vor dem Einbau sollten Sie den Außendurchmesser des gewählten Lagereinsatzes prüfen, damit ein fester und betriebssicherer Sitz in der Gehäusebohrung erreicht wird.
Sie können das Gehäuse flexibel an vertikalen Seitenwänden, Traversen oder Deckflächen von Maschinengehäusen verschrauben. Entscheidend ist eine ebene, verwindungssteife Anschraubfläche, damit sich der Gehäusekörper beim Anziehen der Befestigungsschrauben nicht verspannt. Dies schützt das eingesetzte Wälzlager vor Fluchtungsfehlern und ungleichmäßigen Krafteinwirkungen.
In das Gehäuse passen Lagereinsätze mit einem sphärischen oder zylindrischen Außenringdurchmesser von 62 mm. Die Auswahl des Lagers richtet sich nach dem Wellendurchmesser, den auftretenden Drehzahlen sowie der Belastungsrichtung. Abhängig von den Einsatzbedingungen kombinieren Sie das Gehäuse mit beidseitig abgedichteten Lagereinsätzen, die für den jeweiligen Schmierbedarf ausgelegt sind.
Die Anschraubfläche muss sauber, gratfrei und vollkommen plan sein, um Schiefstellungen der Wellenachse zu verhindern. Ziehen Sie die Flanschschrauben schrittweise und über Kreuz an, damit sich die Spannungen gleichmäßig über den Flansch verteilen. Prüfen Sie nach dem Einsetzen der Welle den freien Lauf des Systems, um Schwergängigkeit durch Verspannungen frühzeitig zu erkennen.
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