ZEN
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Die Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF322 von ZEN kombiniert ein viereckiges 4-Loch-Graugussgehäuse mit 110 mm Bohrung und zweifacher Dichtung für robuste Industrieanwendungen.
Die Flanschlager-Gehäuseeinh. UCF322 von ZEN ist eine montagefertige Einheit für Wellen mit 110 mm Durchmesser. Das Bauteil setzt sich aus einem soliden Graugussgehäuse in dunkelblauer oder grauer Lackierung sowie einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl zusammen. Dieses Gehäuselager dient im Maschinen- und Anlagenbau dazu, Wellen an planen Konstruktionsflächen zu lagern. Die viereckige Form mit vier Befestigungslöchern ermöglicht eine feste Verschraubung an der tragenden Struktur.
Industrielle Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen bilden das typische Einsatzgebiet für diese Gehäuseeinheit. Das Gehäuse nimmt radiale Kräfte auf und leitet mechanische Beanspruchungen über den viereckigen Flansch direkt an die Montagefläche weiter. Ausgestattet mit einer zweifachen Dichtung schützt das Lager die inneren Wälzkörper vor staubigen Umgebungsbedingungen sowie vor Spritzwasser. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Die Fixierung auf der 110-mm-Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte am Innenring des Lagers. Ein gleichmäßiges Anziehen der Gewindestifte erzeugt einen kraftschlüssigen Sitz und trägt dazu bei, ein axiales Wandern der Welle zu verhindern. Vor der Montage sollte zudem die Auflagefläche für das 4-Loch-Flanschgehäuse auf Ebenheit geprüft werden. Eine plane Fläche vermindert mechanische Verspannungen im Graugussgehäuse und unterstützt den gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper.
Eine einbaufertige Lagereinheit mit viereckigem Flanschgehäuse aus Grauguss und einem integrierten Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl. Sie besitzt eine 110 mm große Bohrung, vier Befestigungsbohrungen zur planen Verschraubung an Maschinenwänden sowie eine zweifache Dichtung zum Schutz der Wälzkörper. Die Befestigung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte im Innenring.
Für den Einbau ist eine Welle mit einem Nenndurchmesser von genau 110 mm erforderlich. Dieser Wert entspricht der zylindrischen Bohrung des integrierten Lagereinsatzes. Zur Vorbereitung der Montage empfiehlt sich eine gereinigte und gratfreie Wellenoberfläche, damit sich der Innenring ohne Verkanten aufschieben und mit den Gewindestiften fixieren lässt.
Die zweifache Dichtung schirmt das Innere des Lagers beidseitig gegen das Eindringen von Staub, Abrieb und Feuchtigkeit ab. Gleichzeitig hält sie das Schmiermittel im Lagerinneren. Dieser Aufbau verringert den Wartungsaufwand und schützt die Laufbahnen des Wälzlagers in schmutzbelasteten Industrieumgebungen vor vorzeitigem Verschleiß.
Der spezifizierte Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten Schmierstoff, Dichtungselemente und der Wälzlagerstahl ihre mechanischen Eigenschaften. Bei Anwendungen nahe dem oberen Grenzwert sollten die Nachschmierfristen entsprechend den Betriebsbedingungen der jeweiligen Anlage angepasst werden.
Grauguss bietet eine hohe Formstabilität und dämpft mechanische Schwingungen effektiv ab, die während des Betriebs von der rotierenden Welle ausgehen. Zudem widersteht der Werkstoff mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz. Zusammen mit dem Wälzlagerstahl des Lagereinsatzes entsteht eine robuste Einheit für anspruchsvolle Maschinenbau-Projekte.
Das viereckige Flanschgehäuse besitzt vier symmetrisch angeordnete Bohrungen zur Verschraubung an einer ebenen Montagefläche. Nach dem Ausrichten und Verschrauben des Gehäuses wird die Welle durch die 110 mm Bohrung geführt. Anschließend sichern im Innenring integrierte Gewindestifte den Lagersitz gegen axiales und radiales Wandern auf der Welle.
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